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Temperaturen fahren Achterbahn
Der Februar macht, was er will

Wetter in NRW: Im Februar fahren die Temperaturen Achterbahn
Die Temperatur-Kurve des Deutschen Wetterdienstes zeigt das Auf und Ab der Temperaturen in Düsseldorf im Februar. Für die Tage ab dem 18. Februar lagen noch keine Daten vor. FOTO: DWD
Düsseldorf. Temperaturen rauf, Temperaturen runter - strahlend blauer Himmel, wärmende Sonne, Sturm, Schnee. Der Februar hat in diesem Jahr für Düsseldorf wettertechnisch alles im Gepäck und macht, was er will.

Die Temperaturen fahren derzeit regelrecht Achterbahn. In den ersten zehn Tagen des Februars lagen sie noch zwischen - für den Winter relativ milden - acht bis zwölf Grad Celsius. Auch in der Nacht war es in dieser Zeit nie Kälter als zwei Grad. Zwischen dem 10. und 11. Februar fiel das Thermometer dann schon deutlich - von zwölf auf sechs Grad tagsüber. In der Nacht auf den 12. Februar wurde nachts erstmals die Null-Grad-Marke geknackt.

Seit dem wird es Tag für Tag etwas kälter. Auf mehr als drei Grad schaffte es Düsseldorf die vergangenen Tage nicht. In der Nacht lagen die Temperaturen konstant im Minus-Bereich. 

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Mit minus 6,6 Grad die zweitkälteste Nacht des Winters

In der Nacht zum Mittwoch, 17. Februar, zeigte das Thermometer in der Landeshauptstadt minus 6,6 Grad an. Es war die zweitkälteste Nacht des Winters. Nur am 18. Januar waren die Temperaturen noch tiefer, auf minus 6,9 Grad, gesunken.

Dennoch sei der Februar aktuell 2,2 Grad zu warm, sagt Franz-Josef Molé, Leiter der Regionalen Wetterberatung des Deutschen Wetterdienstes in Essen. Sei es gerade mal kalt geworden, werde es auch schon wieder warm und andersherum. 

Und getreu dieses Mottos brauchen sich die Düsseldorfer auch erst gar nicht auf die Kälte einstellen. Dafür brauche der Körper ohnehin eine Woche, sagt der Wetterexperte. Doch ab dem Wochenende wird es schon wieder wärmer.

Zum Wochenende wird es deutlich wärmer und stürmisch

Am Freitag sagen Prognosen bis zu sieben Grad voraus. Allerdings sei in den Morgenstunden noch Schneefall möglich, da die Nacht eisig wird. Bei Sturm und Regen soll das Thermometer am Samstag dann auf zehn und am Sonntag auf zwölf Grad klettern.

Der Beginn der neuen Woche soll wiederum wechselhaft werden. In der Nacht zu Dienstag könne es in einigen Regionen sogar zu Graupelregen, Schnee und Glätte kommen. Gerade im Bergischen sollten die Autofahrer vorsichtig unterwegs sein, rät Molé. Wie der Monat enden wird, da wagt der Experte allerdings noch keine Prognose.

Auch interessant: Warum wir die eigentlich milden Temperaturen als eisig empfinden, lesen Sie hier.

(rent)
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