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Debatte in NRW
Rheinische Landwirte wollen keine Jagd auf Wölfe machen

Wölfe in NRW: Rheinische Landwirte wollen keine Jagd auf Wölfe
In NRW sind wieder Wölfe gesichtet worden (Symbolbild). FOTO: dpa
Bonn/Münster. Beim Thema Wolfsabschuss scheiden sich die Geister. Während der Landwirtschaftsverband Westfalen-Lippe für einen beschränkten Abschuss plädiert hat, lehnt der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) die Jagd auf den Wolf ab.

Nur verhaltensauffällige Wölfe und solche, die immer wieder Weidetiere bedrohten, sollten abgeschossen werden, forderte der Verband am Mittwoch. Im Schadensfall müssten die Halter der Weidetiere vollständig entschädigt werden.

Auch der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen spricht sich gegen die Jagd auf den Wolf aus und verweist auf die Position des Deutschen Jagdverbandes. Der hatte die Politik aufgefordert, sich mit der wachsenden Wolfspopulation auseinanderzusetzen. Angesichts einer Bestandszunahme um jährlich ein Drittel müssten Sorgen der Menschen ernst genommen werden. Ansonsten schwinde die Akzeptanz für den Wolf. Die angestoßene Debatte über den Wolf in NRW sei wichtig und richtig, stellte der Landesjagdverband fest.

Ein vom Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband (WLV) und vom Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Westfalen-Lippe (VJE) beauftragter Gutachter hat sich für einen begrenzten Abschuss von Wölfen zur Regulierung des Bestandes ausgesprochen. Naturschützer verwiesen dagegen auf den strengen Schutz des Wolfes.

(lsa/nw)
 
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