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Lehrersprüche auf dem Zeugnis
"Jan trommelt zu laut mit"

Was tun bei schlechten Noten?
Was tun bei schlechten Noten? FOTO: dpa, Michael Löwa
Düsseldorf. Sie sollen pädagogisch wertvoll sein, motivieren oder mahnen: Sätze, die Lehrer den Schülern auf ihr Zeugnis schreiben. Oft sind sie unfreiwillig komisch - vor allem mit ein paar Jahren Abstand. Manche entpuppen sich auch im Erwachsenenalter noch als wahr. 

Manchmal reichen die Noten einfach nicht, um den wahren Talenten eines Schülers gerecht zu werden. Oft sollen die Sätze, die Lehrer zusätzlich ins Zeugnis schreiben, aber eher ein Appell sein. Und oft weiß man gar nicht, was einem diese persönliche Note jetzt sagen soll. Wir haben uns unter den Redakteuren von RP Online umgehört, was bei ihnen so Kurioses in den Zeugnissen stand (Namen von der Redaktion geändert. Aus Gründen.).

  • "Marius fällt es leicht, seine Meinung vorzutragen und zu vertreten. Es gelang ihm jedoch nicht immer, auch Meinungen anderer gelten zu lassen und Streitigkeiten zu vermeiden."
  • "Jan trommelt zu laut mit." (im Musikunterricht)
  • "Saskia hat beschlossen, nach der ersten Klasse die Schule zu verlassen, da sie jetzt ja bereits lesen könne." 
  • "Marc hat erfolgreich am Kurs 'Internet für Mädchen' teilgenommen" (Internet für Jungs gab's nicht)
  • "An der Altstoffsammlung der Klasse sollte sich Petra mehr beteiligen" (Papier- und Altglassammlungen in der ehemaligen DDR)
  • "Julia stört wiederholt durch Quatschen den Unterricht"
  • "Im Sachunterricht tat Michaela gern mit" (Klasse 1)
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