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Paderborn
Polizei korrigiert Zahl der Verletzten bei Massenkollision

Paderborn. Nach einer Massenkarambolage auf der Autobahn 33 bei Paderborn hat die Polizei neue Details zum Ausmaß des Unfalls vorgelegt. Ein Mann sei getötet worden, erklärten die Beamten am Samstag. Elf Menschen erlitten schwere und 16 Menschen leichte Verletzungen. Ursprünglich war von mehr als 60 Verletzten die Rede gewesen. Sachverständige waren auch am Samstag noch damit beschäftigt, den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren.

Am frühen Neujahrsmorgen waren 24 Fahrzeuge ineinandergerast, als sich plötzlich auf der Autobahn eine Nebelwand gebildet hatte. Die Sichtweite lag nach Polizeiangaben zeitweise bei unter 25 Metern. Zahlreiche Autofahrer hätten scharf abgebremst, dadurch seien andere Wagen aufgefahren. Ein 79 Jahre alter Mann aus Bielefeld kam in dem Wrack seines Autos ums Leben. Rettungskräfte mussten sich einen Weg zwischen den ineinander verkeilten Unfallwagen zu den Verletzten bahnen. Beamte des Verkehrskommissariats würden weiterhin Zeugen befragen, um herauszufinden, wer in welchem Auto gesessen habe. Auch die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen.

(dpa)
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