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Leverkusen
Schüsse auf der Straße: 22-Jähriger psychisch auffällig

Leverkusen. Der 22-Jährige, der im Verdacht steht, am Sonntag in Leverkusen Schüsse auf einen 31-Jährigen abgegeben zu haben, ist laut Polizei schon früher psychisch auffällig gewesen. Gestern wurde der Mann einem Arzt vorgestellt, der ihn in eine Psychiatrie überwies, berichtete die Polizei. Bestätigt hat die Behörde, dass der Festgenommene und der Verletzte Brüder mit marokkanischem Migrationshintergrund sind. Ein Polizeisprecher sagte, es habe offenbar einen heftigen Streit gegeben.

Der 22-Jährige hatte sich kurz nach der Schussabgabe über ein Handy mit der Polizei in Verbindung gesetzt, hatte seinen Aufenthaltsort - er war laut Zeugen erst weggelaufen, soll sich dann aber in der Nähe aufgehalten haben - genannt und sich "widerstandslos" festnehmen lassen. Das Feld des Halbmarathons, dessen Strecke durch die Straße führte, war zum Tatzeitpunkt schon durchgelaufen.

(LH)
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