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Düsseldorf
Sessionsauftakt in der verbotenen Stadt

Düsseldorf. Bei milden 15 Grad machten gestern Tausende Karnevalisten Düsseldorf und Köln unsicher.

Warmschunkeln war nicht nötig: Bei milden Temperaturen von bis zu 15 Grad hat gestern die närrische Saison in den rheinischen Karnevalshochburgen begonnen. Das warme Wetter lockte viele Narren zusätzlich auf die Straßen. "Die Stadt war sehr, sehr früh sehr, sehr voll", sagte eine Sprecherin der Kölner Polizei. Im Übrigen galt: "Es ist der normale Wahnsinn."

In Düsseldorf holte Erzschelm Hoppeditz um Punkt 11.11 Uhr vor dem Rathaus zum ersten karnevalistischen Rundumschlag der Session aus. Ex-DFB-Präsident Wolfgang Niersbach bot er Asyl an: als Präsident seines darbenden Heimatvereins Fortuna Düsseldorf. In Köln wurde es erst einmal amtlich: In Vertretung von Oberbürgermeisterin Henriette Reker unterschrieb Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes den Sessionsvertrag mit dem neuen Dreigestirn. Schließlich muss auch im Karneval alles seine Ordnung haben.

Die Narren müssen sich diesmal mit dem Feiern beeilen. Bereits am 8. Februar ist Rosenmontag und zwei Tage später am Aschermittwoch ist bekanntlich alles vorbei.

(dpa)
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