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Bilanz aus NRW
So lief der Blitzmarathon in der Region

Fragen und Antworten zum Blitzmarathon 2016
Fragen und Antworten zum Blitzmarathon 2016
NRW. Die Polizei hat beim Blitzmarathon in Nordrhein-Westfalen fast 29.000 Autofahrer mit überhöhter Geschwindigkeit erwischt. Die Polizei ist zufrieden mit der bundesweiten Bilanz des Blitzmarathons. Wenn bloß der positive Effekt etwas länger anhalten würde. 

Insgesamt wurden rund 900 000 Fahrzeuge kontrolliert, wie das NRW-Innenministerium mitteilte. Dies entspricht einer Quote von rund drei Prozent, in 252 Fällen drohen den erwischten Temposünder Fahrverbote. Vergleichsweise hoch lag der Anteil der geblitzten Fahrzeuge bei den Kontrollen der Polizei Köln:

Rund 6,9 Prozent der kontrollierten Fahrzeuge waren hier zu schnell unterwegs. Mit dabei war auch ein Mann aus Frankreich, der auf der Autobahn 1 in Richtung Saarbrücken 103 km/h zu schnell fuhr.

"Das Gros der Autofahrer war angesichts der groß angekündigten Messstellen langsamer unterwegs", sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Laut Polizei sind an normalen Tagen rund sechs Prozent der Verkehrsteilnehmer zu schnell.

Die meisten Fahrzeuge wurden im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen kontrolliert: 900 000 Mal lösten die Polizisten hier ihre Messgeräte aus, 29 000 Raser gingen dabei ins Netz.

Im Fokus der Aktion steht die Vorbeugung von Unfällen, denn überhöhte Geschwindigkeit ist die häufigste Ursache für Verkehrsunfälle mit Toten. "Mit dem Bleifuß setzt man alles aufs Spiel", sagte NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD).

Wie die Polizeibilanz in den NRW-Städten im Einzelnen ausfällt, sehen Sie hier:

Düsseldorf

Duisburg

Krefeld

Leverkusen/Köln

Mönchengladbach

Solingen/Remscheid/Wuppertal

Rheinisch-Bergischer Kreis

Kreis Mettmann

Kreis Heinsberg

Kreis Kleve

Rhein-Kreis Neuss

Kreis Viersen

Kreis Wesel

 

 

(dpa/mer/url)
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