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Feng Shui: Das Chi weich in alle Ecken fließen lassen
Einrichten: Feng Shui: Das Chi weich in alle Ecken fließen lassen
Zimmerpflanzen mit rundlichen Blättern und helle Möbel passen gut ins Konzept der fernöstlichen Lehre. Mehr über Farben im Feng Shui erfährt, wer sein Smartphone mit der RP alive-App über dieses Foto hält. FOTO: © istockphoto.com/Chris Gramly/fotofrankyat
Die chinesische Lehre sorgt mit ihren Prinzipien im Wohnraum für Wohlbefinden. Von Susanne Jordans

Feng Shui beschäftigt sich mit den Einflüssen von Natur und Umwelt auf den Menschen und sein Verhalten. Nach Feng Shui sind alle Dinge dieser Welt den fünf Grundelementen zugeordnet: Feuer, Metall, Erde, Holz und Wasser. Diese Elemente besitzen bestimmte Qualitäten und werden unter anderem durch Gegenstände, Eigenschaften, Farben und Formen symbolisiert. Alle Elemente sind mit Chi, einer Energie, die positiv oder negativ sein kann, aufgeladen.

Wer nach Feng Shui lebt, gestaltet seinen Wohn- und Lebensraum so, dass sämtliche Elemente abgebildet sind und einen harmonischen Kreislauf bilden. Damit das Chi ungehindert fließen kann. Dann sollen Gesundheit, Wohlbefinden, beruflicher Erfolg, persönliches Glück und spirituelles Wachstum eintreten.

Wohnzimmer Ein Wohnzimmer, das nach Feng Shui eingerichtet ist, unterstreicht den geselligen Charakter des Ortes. Damit das Chi weich und in alle Ecken fließen kann, sollte genügend freier Raum gelassen werden. Helle Töne für Wände und Möbel symbolisieren Wohlgefühl und eine entspannte Atmosphäre, dunkle Farben setzen Akzente. Pflanzen sorgen für Behaglichkeit: Insbesondere runde Blätter wirken harmonisch. Der Mix macht's: Alle fünf Elemente sollten aufeinander abgestimmt sein.

Schlafzimmer Im Schlaf tankt man neue Energie, um ausgeruht in den neuen Tag zu starten. Die richtige Mischung aus aktiver und passiver Kraft ist für die Gestaltung des Schlafzimmers wichtig. Gelb ist eine aktive Farbe, die geistig anregt. Apricot hingegen strahlt Wärme und Gemütlichkeit aus. Wie wäre es also mit einer apricot-farbenen Wand und einigen Gegenständen in gelb? Mit der Ausrichtung des Bettes lässt sich nach der Lehre des Feng Shui die Schlafqualität beeinflussen. Wer morgens gestresst aufwacht, kann sein Bett in eine für ihn günstigere Himmelsrichtung stellen. Die perfekte Position richtet sich dabei nach dem persönlichen Geburtsdatum.

Arbeitszimmer Effektiv und erfolgreich arbeiten – das ist das Ziel in einem ausgewogen gestalteten Feng-Shui-Büro. Der Schreibtisch ist so positioniert, dass der Blick des Nutzers weder unmittelbar auf eine Wand gerichtet ist, noch direkt aus dem Fenster schweifen kann. Wände engen ein, der Blick nach draußen stört die Konzentration. Es gilt, den Überblick zu bewahren: Dazu sollte der gesamte Raum genutzt werden. Formales Grau als Farbe für Wände und Möbel lenkt nicht ab, Schwarz steht für Geld und Macht.

Blau symbolisiert Sorgfalt und Standhaftigkeit. Ein aufgeräumter Schreibtisch beweist Klarheit im Denken und im Handeln.

Der Garten Im Feng Shui gilt der Garten wie die gesamte Natur als erweiterter Körper des Menschen. Der Garten soll beschützen, aber auch für Kreativität und Energie sorgen. Um einen lebendigen Ort mit ausgleichender Erd- und Himmelsenergie zu schaffen, müssen etwa die Elemente Wasser und Feuer sorgfältig arrangiert werden. Ein Teich, der im südlichen Teil des Gartens liegt, kann keine positive Energie spenden, denn Süden entspricht dem Element Feuer - das von Wasser gelöscht wird. Nach der Lehre von Feng Shui gehört Wasser in den Norden, Feuer und damit Erdelemente in den Süden.

Quelle: RP
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