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Zehn Tipps für einen guten Morgen
Fit in den Tag starten

Zehn Tipps für einen guten Morgen: Fit in den Tag starten
Vor dem guten Start in den Tag steht die erholsame Nachtruhe. FOTO: istockphoto.com
Mit welchem Fuß man aufsteht, ist für den richtigen Start in den Tag wohl eher nebensächlich. Es gibt allerdings eine Menge anderer Dinge, die man morgens falsch machen kann. Von Ina Hauser

Ausschlafen

Der richtige Start in den Tag beginnt – am Vorabend. "Viele Menschen gehen zu spät ins Bett", sagt Michael Degel. "Dann sind sie morgens natürlich müde und unausgeschlafen." Degel ist Diplom-Sportlehrer und arbeitet als Personal Trainer in Düsseldorf und der Region. "Zu wenig Schlaf verringert die Leistungsfähigkeit", sagt er. "Deshalb sollte man sich früh hinlegen." Dann schlafe man auch automatisch früher ein. "Und wer um zehn Uhr abends den Fernseher ausschaltet, verpasst nicht mehr viel."

Morgengymnastik

Hunde und Katzen können beim Morgenritual Vorbilder sein. Denn die Tiere machen instinktiv eins richtig: "Sie recken und strecken sich ausgiebig", sagt Degel, "und das sollte auch der Mensch tun." Gymnastik tut dem Körper gut, man dehnt die Bänder und Muskeln und macht den Körper beweglich. Fünf Minuten pro Tag sind laut Degel bereits ausreichend.

Kohlenhydrate

Vor allem morgens braucht der Körper Kohlenhydrate, um Energie für den Tag zu haben. "Besonders geeignet sind Vollkornprodukte wie Brot oder Müsli, weil sie den Blutzucker langsam steigen lassen", sagt Nicole Schlaeger, Ernährungsberaterin der Verbraucherzentrale NRW. "Die Energiespeicher müssen morgens gefüllt werden, sonst fühlt man sich schlapp und ist unkonzentriert."

Zweites Frühstück

Wer morgens keinen Appetit hat, muss deshalb nicht gleich nach dem Aufstehen große Mengen essen. "Eine Kleinigkeit reicht", sagt Nicole Schlaeger. "Dann fällt das zweite Frühstück eben üppiger aus", ergänzt sie. Wer morgens hingegen reichlich isst, sollte vor dem Mittagessen nur eine kleine Zwischenmahlzeit zu sich nehmen. Ideal: ein Stück Obst oder ein Yoghurt.

Saft, Milch, Wasser

Ein Glas Saft, Milch oder Wasser gehört zu einem guten Frühstück. "Trinken ist wichtig, um den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen", erklärt Schlaeger. Kaffee hilft dabei kaum. "Eine Tasse ist aber völlig in Ordnung."

Milchprodukte

Zu einem ausgewogenen Frühstück gehören Milchprodukte. "Sie sind leicht verdaulich und liefern dem Körper Eiweiß und Calcium", sagt Schlaeger. "Außerdem enthalten sie wichtige B-Vitamine."

Vitamine

Vitamin-Drinks, angereicherte Säfte oder Brausetabletten, hält Nicole Schlaeger hingegen für überflüssig. "Wir können unseren Bedarf an Vitaminen über die Nahrungszufuhr decken", begründet die Expertin. "Dafür reicht ein Glas mit normalem Orangensaft oder ein Stück Obst morgens vollkommen aus."

Frühsport

Frühsport vor der Arbeit ist laut Personal Trainer Michael Degel nicht für jeden das Richtige. "Manche Menschen fühlen sich den Tag über matt, wenn sie morgens schon Sport treiben", sagt er. Degel rät dazu, einfach mal auszuprobieren, ob man ein Frühsportler ist oder nicht. "Morgenmenschen fühlen sich nach einer Jogging-Runde bei der Arbeit viel fitter", sagt er. "Wichtig ist aber, dass man sich nicht gleich auspowert."

Für Morgenmuffel

Wer morgens keinen Sport machen möchte, sollte sich trotzdem moderat bewegen. "Die Bewegung bringt den Kreislauf in Schwung und macht wach", erklärt Michael Degel. "Dafür kann man mit dem Rad zur Arbeit fahren oder im Büro mal die Treppe nehmen."

Etwas Extra-Zeit

Den Wecker morgens fünf Minuten zu früh klingeln zu lassen, kann viel Zeitdruck nehmen. "Man kann in Ruhe in den Tag starten und sich gedanklich auf die anstehenden Aufgaben vorbereiten", sagt der Sport-Fachmann. "So geht man den Tag gleich viel entspannter an – und diese Einstellung bleibt dann oft bis zum Abend."

 

(rps)
 
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