Stress Vermeiden
Tipps für entspanntes Autofahren
Stress Vermeiden: Tipps für entspanntes Autofahren
Mit ein paar simplen und in der Praxis erprobten Ratschlägen kommt man besser und relaxter ans Ziel. FOTO: istockphoto
Mit ein paar simplen und in der Praxis erprobten Ratschlägen kommt man besser und relaxter ans Ziel. Von Andrea Stockhausen-Grüten

Immer wieder wird eine Autofahrt zur Geduldsprobe – ob bei der Reise in den Urlaub oder schlichtweg im täglichen Berufsverkehr. Mit ein paar simplen und in der Praxis erprobten Ratschlägen kommt man besser ans Ziel. Denn eins steht fest: Am Stau ändert es nichts, ob sich Autofahrer aufregen, hupen oder wild gestikulieren.

Nerven schonender ist es in jedem Fall, ruhig und besonnen zu bleiben. Ein Stau oder der morgendliche Berufsverkehr werden vor allem dann zur Belastung, wenn der Autofahrer sich zum Sklaven macht. Für die Urlaubsfahrt sollte deshalb gelten: Hauptsache ruhig und unbeschadet ans Ziel kommen.

Für die Fahrt zur Arbeit Verkehrsnachrichten hören und gegebenenfalls früher los fahren. Sollte man trotz aller Bemühungen doch einmal zu spät kommen, lässt sich das nun eben nicht ändern. Im Bundesdurchschnitt empfinden 27 Prozent aller Autofahrer den Straßenverkehr als stressig. Interessant ist aber die unterschiedliche Einstellung je nach Region. So sind in München nur zwölf Prozent aller Autofahrer "genervt", dabei plagen Staus gerade auch die bayerische Metropole. Vielleicht aber wurde dort schon erkannt, dass sich eine Autoschlange keinen Zentimeter schneller bewegt, wenn man schimpft oder sich aufregt.

Das rät der ADAC Auf keinen Fall sollte man im Stau ständig die Spur wechseln. Abgesehen davon, dass es anstrengend ist und Unfallgefahren birgt, bewegen sich die Autos laut Statistik auf allen Fahrbahnstreifen gleichmäßig voran, auch wenn das den Betroffenen nicht so vorkommt. Der ADAC rät zum Beispiel: "Wenn sich mehrere Fahrbahnen auf eine weniger verengen, dann nutzen Sie die mehrspurige Verkehrsfläche möglichst lange aus. Fädeln Sie sich erst kurz vor der Verengung im Reißverschlussverfahren ein. So wird der Stau kürzer."

Die enormen Blechlawinen in der Ferienzeit sind unter anderem auf starre Buchungszeiträume vieler Hotels oder Ferienhausanbieter vor allem in südlichen Ländern zurückzuführen.

Je nach Anfahrtslänge sollte man überlegen, ob man einen Tag vorher startet und einen Zwischenstopp mit Übernachtung einlegt. In jedes Auto gehört auf jeden Fall eine Grundausstattung für Notfälle. Dazu zählen Trinkwasser, eine warme Decke, Buch oder Zeitschrift, Energieriegel und Handy.

Längere Fahrten Im Winter sollten außerdem Handschuhe, Katzenstreu oder Sand, eine Schaufel und "Enteiser" an Bord sein. Vor längeren Fahrten empfiehlt es sich natürlich, Informationen über die aktuelle Verkehrslage am Reisetag einzuholen. Alfred Fuhr, Verkehrssoziologe beim Automobilclub von Deutschland (AvD) rät, die Verkehrsfunk-Funktion des Autoradios bei längeren Fahrten eingeschaltet zu lassen. Verrückt machen lassen sollte man sich jedoch nicht. Oftmals führten zeitliche Verzögerungen bei den Verkehrsmeldungen zu Irritationen: Manche Stockungen hätten sich schon längst aufgelöst, während andernorts "geringfügige Behinderungen" zu Blechlawinen angewachsen seien, so Alfred Fuhr. Navigationsgeräten sollte man nur bedingt vertrauen, da sie meist übereifrig ein Umfahren des Staus empfehlen und ihre Daten zur Verkehrslage teilweise nicht ganz aktuell sind. Entscheidend bei längeren Autofahrten sind vor allem Pausen. Gerade wenn kleine Kinder dabei sind, werden Staus schnell zur Nervenprobe.

Quelle: RP
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