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Voerde
25 Jahre Hilfe zur Selbsthilfe in Uganda

Voerde. Paulusgemeinde hat Freunde aus Afrika zu Gast. Am Sonntag gibt es einen Festgottesdienst.

Vor 25 Jahren entschloss sich der "Solidaritätskreis Eine Welt" (SEW) in der Voerder Paulus-Gemeinde, Kontakt zu einer Gemeinde in Uganda aufzunehmen, um Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Die Wahl fiel auf Mirembe Maria nordwestlich des Viktoriasees. Schon ein Jahr später machten sich die SEW-Mitglieder Margret Heptner und Elmar Hark auf nach Zentralafrika, um an Ort und Stelle zu sehen, wo Hilfe am nötigsten ist, wie Hilfe funktionieren kann und wo Hilfsgelder am nachhaltigsten eingesetzt werden könnten. Das Konzept hat sich bewährt und zu den Unterstützern vom Solidaritätskreis kamen viele andere hinzu, die es unter anderem ermöglichten, in Mirembe Maria eine Krankenstation einzurichten, eine Schreinerei aufzubauen, Schulen zu fördern und Brunnen zu graben. Und was in dem einen Ort so gut geklappt hat, ist inzwischen auf einen weiteren ausgedehnt worden. Bukalamuli ist ins Hilfsprogramm aufgenommen worden.

Aus Anlass des Jubiläums sind fünf Gemeindemitglieder aus den beiden ugandischen Ortschaften derzeit zu Gast in der Paulus-Gemeinde. Von Bürgermeister Dirk Haarmann wurden sie empfangen und durften sich ins Gästebuch der Stadt eintragen. Er freue sich sehr über den Besuch aus Afrika, sagte Haarmann bei seiner herzlichen Begrüßung. Und er sei als Bürgermeister stolz auf das, was Voerder Bürgerinnen und Bürger in Mirembe Maria und Bukalamuli geleistet hätten.

Joseph Lumo Nyanze, Pfarrer aus Mirembe, Emmanuel Lujjima, Gemeindevorsteher in Mirembe, Charles Ssebulime, Pfarrer aus Bukalamuli, Annet Adikini, Pfarrsekretärin und gute Seele der Gemeinde, sowie Emmanuel Ssali, Katechist und Lehrer, waren begeistert von einem Bürgermeister, der sich Zeit nahm, um viel über Voerde zu berichten und ihnen die Stadt näher zu bringen.

Neben diesem Empfang waren die Gäste auch schon in Xanten und Kevelar. Beim Pfarrfest am vergangen Wochenende konnten sie die Gemeinde und das fröhlich Gemeindeleben kennenlernen.

Am Sonntag, 3. Juli, wird um 11 Uhr ein Festgottesdienst in der Pauluskirche gefeiert, anschließend findet ein Empfang im Paulushaus statt, bei dem es afrikanisch zugehen wird. Jedermann ist willkommen.

Quelle: RP
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