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Dinslaken
30 Mietwohnungen für Flüchtlinge

Dinslaken. Wesel hat die ersten Asylbewerber vorläufig in Hamminkeln untergebracht.

Weil Wesel zu wenig geeignete Unterkünfte hat, müssen bekanntlich 120 der Stadt zugewiesene Flüchtling zunächst einmal in Hamminkeln Quartier beziehen. Und zwar in gut ausgestatteten "Wohnmodulen" im Flüchtlingsdörfchen an der Straße Daßhorst. In der Sitzung des Weseler Integrationsrates am Mittwoch informierte Sozialdezernent Daniel Kunstleben darüber, "dass die ersten Flüchtlinge angekommen sind". Die Kinder würden nach Wesel in Tagesstätten und Schulen gehen. Um den Transport zu gewährleisten, sei der Fuhrpark aufgestockt worden. Das Weseler Jugendamt habe Mitarbeiter abgestellt, die sich um die Flüchtlinge kümmern. "Die Zusammenarbeit mit Hamminkeln funktioniert hervorragend", ließ Kunstleben die Integrationsratsmitglieder wissen und fügte hinzu, dass die VHS Sprachkurse vor Ort anbieten werde. Noch vor Ende des Jahres sollen die Menschen dann in Wesel eine neue Heimat finden. Denn bis dahin hofft Kunstleben, ausreichend dezentralen Wohnraum gefunden zu haben oder bestehende Flüchtlingsunterkünfte besser ausstatten zu können: "Wir wollen bessere Qualität anbieten."

Wie berichtet, wird das Ex-Trapp-Bürohaus an der Trappstraße so hergerichtet, dass dort 200 Flüchtlinge Platz finden. Auf dem Gelände davor werden Sanitärcontainer aufgestellt.

Zudem steht die Stadt kurz vor der Unterzeichnung eines Mietvertrages über 30 Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus in der Stadt. Insgesamt 90 Personen sollen dort Platz finden.

(kwn)
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