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Dinslaken/Voerde/Hünxe
Abi-Mottowochen verlaufen friedlich

Abi-Mottowochen 2016 in Dinslaken, Voerde und Hünxe verlaufen friedlich
An Dinslakener Theodor-Heuss-Gymnasium haben sich die Abiturienten für ihre Mottowoche einiges einfallen lassen. Gestern durften die Stufenkoordinatoren Dieter Wienemann und Tim Neuzerling an einer Schulbank auf dem Schulhof Platz nehmen und Fragen beantworten. FOTO: Martin Büttner
Dinslaken/Voerde/Hünxe. Das Gymnasium Voerde hat die ausgelassenen fünf Tage bereits hinter sich, in Dinslaken und Hünxe enden sie heute. Bislang haben die Jugendlichen nicht über die Stränge geschlagen, Einzelansprachen und Ermahnungen reichen aus. Von Heinz Schild

Das Gymnasium Voerde hat die Mottowoche seiner Abiturienten bereits hinter sich. In Dinslaken und Hünxe enden heute die fünf Tage, an denen die Jugendlichen kostümiert zum Unterricht erscheinen und auch sonst jede Menge Spaß haben und für so manche Überraschung sorgen. Während es einige Abiturienten des Andreas-Vesalius-Gymnasiums in der Nachbarstadt Wesel etwas zu toll trieben und alkoholisiert zum Unterricht erschienen, was dazu führte, dass die Schulleitung die Mottowoche kurz entschlossen absagte, verliefen die hiesigen Kostümierungstage der Abiturienten bislang ohne größere Probleme.

"Wir haben die Mottowoche bereits hinter und wieder gut überstanden, ohne Schäden", erklärte gestern Simone Liewer, stellvertretende Leiterin des Gymnasiums Voerde. Im Vorfeld seien mit den Jugendlichen viele Gespräche geführt und es sei klargestellt worden, dass auch an den Tagen der Mottowoche die Schulordnung grundsätzlich einzuhalten sei und es keine Störung des Unterrichts geben dürfe. Zwar habe es Jugendliche gegeben, die an den Mottotagen das Schwergewicht auf das Feiern am Abend gelegt hätten, deshalb morgens in den Schule dann nicht fit und weniger gut vorbereitet gewesen seien, doch sei die Schulleitung zufrieden, wie die Mottotage in der vergangenen Woche abgelaufen seien.

Zufrieden mit dem Verhalten seiner Abiturienten zeigte sich gestern auch Thomas Nett, Leiter des Dinslakener Theodor-Heuss-Gymnasiums (THG). Bereits vor einem halben Jahr wurde ihnen in Gesprächen aufgezeigt, was während der Mottowoche von der Schule toleriert wird und was nicht. Bislang hielten die THG-Schüler sich daran. Wer das nicht tat, den fischte Thomas Nett sich heraus. Die fünf Tage Spaß und Ausgelassenheit gesteht der Schulleiter den Abiturienten als Ausdruck seines "Respekts und Wertschätzung" ihnen gegenüber zu. Doch habe man ihnen auch klargemacht, dass die Mottowoche sofort abgebrochen werde, komme es zu Sachbeschädigungen. Auf diesen Grundsatz haben sich die Leitungen von THG, Otto-Hahn-Gymnasium und Ernst-Barlach-Gesamtschule geeinigt. Gesamtschulleiter Hans-Ulrich Wangerin hat in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht. Da kam es nachts zu Sachbeschädigungen, externe Schüler besprühten beispielsweise Schaukästen mit Farbe. Per Aushang wurden die Gesamtschüler darüber informiert, dass bei Exzessen die Abiturabschlussfeier nicht stattfinden wird, sie sich ihre Zeugnisse dann im Sekretariat abholen können. Wangerin versteht, dass die Jugendlichen feiern wollen, doch dürfe die Freude der Abiturienten über das Erreichte nicht in Gewalt und Sachbeschädigungen münden. Friedlich und ohne Vandalismus sind bislang die Mottotage am Gymnasium Hiesfeld verlaufen. "Die Schüler haben ihren Spaß gehabt, die Lehrer konnten darüber schmunzeln", sagte Schulleiter Bernd Saalfeld, der keine Klagen gehört hat.

"Harry Potter" wählten die Abiturienten der Gesamtschule Hünxe als Thema für den gestrigen Mottotag. In den zurückliegenden Tagen der Mottowoche hatte Gesamtschulleiter Klaus Ginter "keinen Anlass, groß einschreiten zu müssen", es gab zwar Ermahnungen, doch sei bislang alles "sehr reibungsarm" verlaufen.

Quelle: RP
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