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Dinslaken
Adnan G. Köses "Letzte Zuflucht" bei den Hofer Filmtagen erfolgreich

Dinslaken. Nach persönlicher Empfehlung des Festivalchefs Heinz Badewitz in der Hofer Presse waren alle Vorstellungen des Dokumentarfilms "Last Refuge - Letzte Zuflucht" bei den 49. Internationalen Hofer Filmtagen ausverkauft. Regisseur Adnan G. Köse und Thorsten Ippendorf vom Co-Produzenten TV Jahn waren vor Ort und stellten den im Rahmen des Aktionsplans Dinslakens vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Film auf dem Festival vor.

"Die Zuschauer bedankten sich für diesen Film nach den Vorstellungen", berichtet Adnan Köse. "Es gab lange Diskussionen zur Flüchtlingsproblematik." Großen Respekt hätten die Kinozuschauer Dinslakens Flüchtlingshelfern, allen voran Rosie Hannemann, Carlo Guidetti, Attila Alagöz und der Caritas gezollt.

Wer bislang den bemerkenswerten Dokumentarfilm noch nicht gesehen hat, sollte sich den Sonntag, 29. November, vormerken. Dann wird "Last Refuge - Letzte Zuflucht" noch einmal in der Dinslakener Lichtburg um 11.30 Uhr in Anwesenheit von Adnan G. Köse und einem Teil des Filmteams gezeigt.

Der Filmvormittag beginnt mit Köses erstem Kurzspielfilm "Der Klageruf der Saz". Er handelt von einem Alkoholiker (Ismail Deniz), der in Lohberg verzweifelt darum kämpft, seinem zehnjährigen Sohn (Metehan Bugaz) ein guter Vater zu sein. Der Film wurde Anfang 2000 komplett in Lohberg gedreht und auf dem Türkischen Filmfestival in München gezeigt. Karten für das kulturelle Filmhighlight gibt es ab sofort über das Lichtburg Center Dinslaken, der Eintritt zu diesem "Special" kostet fünf Euro. Ab 17.30 Uhr, liest Adnan G. Köse im "Theater Halbe Treppe" in Lohberg aus Stefan Zweigs "Georg Friedrich Händels Auferstehung".

(bes)
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