| 00.00 Uhr

Voerde
Afghanische Frauen und die Heimat

Voerde. Gleichstellungsstelle der Stadt und das Frauenzentrum Voerde luden ein.

Zur Tradition geworden ist es, dass die Gleichstellungsstelle der Stadt und das Frauenzentrum Voerde am Internationalen Frauentag die Frauen eines bestimmten Landes in den Mittelpunkt stellen. Diesmal war es Afghanistan. Karima Azizi, gebürtig aus Kandahar, lebt seit längerer Zeit in Voerde und berichtete - unterstützt von weiteren afghanischen Frauen - über das Leben als Frau in ihrem Heimatland. Sabine Dryander von der Deutsch-Afghanischen Initiative und Sigrun Kampen von "seven gardens" zeigten einen Bildbericht über das interkulturelle Austauschprojekt Guldusi, in dem Afghaninnen mit Hilfe ihrer traditionellen Stickerei ein eigenes Einkommen erarbeiten und gleichzeitig sowohl ein Bildungsangebot für sich wahrnehmen als auch ihre Kinder zur Schule schicken können.

Neben den vielen Informationen sorgten afghanische Leckereien und Gespräche für ein näheres Kennenlernen der Frauen untereinander. Deutlich wurde laut Frauenzentrum Voerde: Afghanistan ist kein sicheres Land, die Fluchtursache Gefahr für Leib und Leben aller und die geringen Bildungschancen für Frauen bestehen weiterhin.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Voerde: Afghanische Frauen und die Heimat


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.