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Dinslaken
Am Montag große Runde zur Sparkassen-Fusion

Dinslaken. Nichtöffentliche Sitzung informiert Politiker und dient als Vorbereitung für die Ratssitzungen vor den Sommerferien.

Noch in diesem Monat sollen sich die Lokalpolitiker zur möglichen Fusion der Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe mit der Sparkasse Wesel positionieren. Bisher monierte der eine oder andere Politiker, dass ihm dazu aber noch jede Menge Informationen fehlen. Die sollen die Ratsmitglieder aus den drei Trägerkommunen Dinslaken, Voerde sowie Hünxe nun am Montag, 8. Juni, hinter verschlossenen Türen bei einer Informationsveranstaltung in Voerde erhalten. Dazu eingeladen haben die drei Bürgermeister und bei dem Treffen geht es um den aktuellen Stand der Fusionsgespräche und die bis jetzt vorliegenden Resultate. Neben den Ratsmitgliedern nehmen auch der Vorstand und Mitarbeitervertreter der Sparkasse, ein Vertreter eines Unternehmens, das den Fusionsprozess begleitet, sowie die Verwaltungsvorstände der drei Trägerkommunen teil.

Aus Sicht des Vorsitzenden des Verwaltungsrates, Dinslakens Bürgermeister Dr. Michael Heidinger, sei es nicht unüblich, sich externe Unterstützung zu holen. "Wir wollen es professionell vorbereiten", fügt er hinzu. Die Informationsveranstaltung am Montag diene der Vorbereitung auf die vor den Sommerferien anstehenden Ratssitzungen in Dinslaken, Voerde und Hünxe, in denen der Politik jeweils ein Beschlussvorschlag zum Thema Sparkasse vorgelegt werden soll, wie Voerdes Bürgermeister Dirk Haarmann auf Anfrage erklärte. Das Treffen sei erforderlich, damit die "schwierige Materie" in den Ratssitzungen behandelt werden kann. Dass die nichtöffentliche Infoveranstaltung in der großen Runde aller drei Räte ablaufen wird, begründete Haarmann mit dem Ziel, alle Entscheidungsgremien zeitgleich auf den selben Informationsstand bringen zu wollen.

Hünxes Bürgermeister Hermann Hansen: "Ich erwarte umfassende sachliche Informationen. Was ist machbar, was nicht, wie ist die Rechtslage?" Für die Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe ist der Termin am Montag eine Fortsetzung der Gespräche, die Sparkassenvorstand Rolf Wagner im Februar mit den einzelnen Räten geführt hatte. Über den Stand der aktuellen Sondierungsgespräche will das Geldinstitut am Dienstag informieren. Immer noch nicht klar ist, wie hoch das Defizit für das Jahr 2014 ist. Wirtschaftsprüfer seien dabei, den Jahresabschluss zu erstellen. Das werde Anfang Juli der Fall sein, so Oliver Joschko, Pressesprecher der Sparkasse. Ende Januar hatte der Sparkassen-Vorstand erklärt, dass man mit einem Minus von sieben bis neun Millionen Euro rechne.

(P.K./P.N./mt)
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