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Dinslaken/Voerde/Hünxe
Am Rhein die höchste Dichte der Varianten

Dinslaken/Voerde/Hünxe. Die Energiewende verändert die Kraftwerkslandschaft. Erneuerbare Energien per Windkraft aus dem Norden Niedersachsens, wo zehnmal so viel Strom produziert wie verbraucht wird, müssen dort in NRW in Steckdosen gebracht werden, wo sie benötigt werden - geleitet vorzugsweise durch Erdkabel oder Hochspannungs-Fernleitungen. Wo sich die Stromautobahn durch Schermbeck, Hünxe, Wesel, Hamminkeln, Voerde, Xanten oder Rheinberg exakt windet und Rhein und die A 3 unterquert, ist heute nicht zu sagen. Es gibt hier vier mögliche, ein Kilometer breite Trassenvarianten - und ihre Dichte auf kurzer Strecke ist nirgendwo so hoch, wie bei der Rheinunterquerung.

Korridor eins zieht sich von Biemenhorst her kommend durch Hamminkeln-Lankern, zwischen Wertherbruch und Loikum, durch Wittenhorst/Töven, oberhalb von Mehrhoog über Haffen nach Xanten-Obermörmter sowie zwischen Marienbaum und Kalkar.

Korridor zwei verläuft mit mehreren Verzweigungen von Raesfeld kommend durch Havelich, Marienthal, oberhalb des Dämmerwaldes, Brünen-Unterbauerschaft, zwischen Obrighoven, Lackhausen und Blumenkamp, durch den Diersfordter Wald, durch Bislich und Xanten nach Alpen.

Variante drei beginnt zweistrahlig vom Voshövel her sowie von Overbeck, oberhalb Schermbeck und Damm her. Drevenack, Gartrop, Bucholtwelmen werden berührt, bevor sich die Trassen vereinigen und wieder zweiteilen. Eine mögliche Rheinquerung ist zwischen Voerde und Friedrichsfeld und Voerde bei Spellen eingezeichnet.

Rheinquerung Nummer vier geht nach der gemeinsamen Trasse Hünxe/Voerde als Abzweig zwischen Voerde und Dinslaken weiter und nähert sich linksrheinisch nach Eversael und Budberg Moers-Repelen. Infos in der Region gibt es bei einer Träger-öffentlicher-Belange-Veranstaltung am 6. September in Schermbeck. Bürgerinfomarkt ist in Hamminkeln am 20. September, das Infomobil stoppt in Hünxe.

(thh)
 
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