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Dinslaken
Aufräumaktion: Über 1300 Bürger wollen mitmachen

Dinslaken. "Damit haben wir wirklich nicht gerechnet", staunen die Verantwortlichen in der Stadtverwaltung mit Blick auf die vom 11. bis 16. April geplante Aktionswoche "Dinslaken räumt auf". Bis jetzt haben sich für das erste stadtweite Großreinemachen mehr als 1300 Bürger, in der Mehrzahl Kinder und Jugendliche aus Kitas, Schulen und Vereinen, angemeldet. Sogar Bewohner der Fliehburg wollen Besen, Müllzangen und Abfallsäcke in die Hand nehmen.

In manchen Kindertagesstätten wie am Edithweg und in Schulen, so in der Friedrich-Althoff-Sekundarschule, werden rund um das Thema Aktionstage veranstaltet. An allen Sammeltagen werden irgendwo fleißige Hände achtlos hinterlassenen Müll und Unrat gezielt beseitigen. Beim DIN-Service laufen die Fäden für die Aktion zusammen. Dort denkt man, was den Bedarf an Warnwesten, Müllsäcken, Handschulen und Müllzangen angeht, in großen Dimensionen. Nachfragen gab es bis jetzt nach etwa 800 Paar Arbeitshandschuhen für Kinder, 250 Paar für Erwachsene, 360 Warnwesten, 600 Müllsäcken und nach ebenso vielen Greifzangen. Das Ganze wird den Teilnehmern leihweise zur Verfügung gestellt.

Für jeden Tag, an dem jugendliche und erwachsene Müllsammler unterwegs sind, gibt es einen Paten oder eine Patin, die die Botschaft und den Slogan "Picobello" in die Bürgerschaft tragen. Was nach den Aussagen von Andreas Eickhoff vom Stadtmarketingverein ursprünglich, weil erstmals als "kleines Pflänzchen" gedacht war, wuchert jetzt, um im Bild zu bleiben, zu einer Riesenstaude. Ralf Köster von der Picobello-Hotline beim DIN-Service hatte zu den meisten Gruppen, Vereinen, Schulen und Kitas persönlich Kontakt und viel um die Ohren.

Kurzfristige Nachmeldungen bei Ralf Köster, Telefon 02064 66546,

Quelle: RP
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