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Dinslaken
Auftakt Klimawochen: Für Strom in die Pedale treten

Dinslaken: Auftakt Klimawochen: Für Strom in die Pedale treten
Ann-Katrin Cares und Thomas Riesch bei der Stromerzeugung. Erich Globig (r.) betreut das Projekt. FOTO: L. Fröhlich
Dinslaken. Zum Auftakt der Klimawochen des Regionalverbands Ruhr (RVR) hatte auch das "Kraftwerk" im Bergpark Lohberg seine Türen geöffnet. In dem Holzgebäude im Bergpark konnten die Besucher in die Pedale der zur Stromerzeugung umfunktionierten Fahrräder treten, um zu erfahren, wie viel eigene Leistung für den Betrieb von Elektrogeräten erforderlich ist. "Die meisten Menschen halten das Kraftwerk für ein Café, wenn sie es zum ersten Mal sehen", sagte Erich Globisch.

Die Neugier hatte auch Thomas Riesch und Ann-Katrin Cares angelockt. Schnell klärte Erich Globisch seine Gäste auf und die setzten sich auf die Fahrräder und traten in die Pedale. Über einen Laptop-Monitor konnten sie verfolgen, wie viel Kraft sie selbst erzeugten. "Da kommt jetzt schon ein wenig sportlicher Ehrgeiz auf", sagte Thomas Riesch.

"In Zukunft soll das Ganze über einen Beamer und eine Leinwand laufen", so Erich Globisch. "Allerdings sorgt es jetzt schon für Spaß, wenn Kinder ihre Eltern antreiben, wenn die es nicht schaffen, den Balken oben zu halten."

Um zu demonstrieren, wie viel Strom sich über Muskelkraft erzeugen lässt, ließ Erich Globisch zuerst ein Radio und dann eine 100-Watt-Glühbirne von den beiden kräftig tretenden Besuchern antreiben. "Wenn alle Räder belegt sind, ist es auch kein Problem einen Beamer damit zu betreiben", erklärte Globisch. Mit einem Toaster hatte man es im Kraftwerk schon probiert und das Gerät mit 800 Watt Leistung zum Laufen gebracht.

Für Ann-Katrin Cares und Thomas Riesch war der Besuch im Kraftwerk eine besondere Erfahrung. "Das hat schon Spaß gemacht", erklärte Riesch. "Wenn man mit einer größeren Gruppe herkommt und in die Pedale tritt, kann das sicher lustig werden."

(fla)
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