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Dinslaken
Aus Kruft ist Riedel Automobile geworden

Dinslaken: Aus Kruft ist Riedel Automobile geworden
FOTO: Büttner Martin
Dinslaken. Es hat sich nur der Name des BMW-Autohauses an der B 8 in Dinslaken geändert. Personal und Ansprechpartner sind für die Kunden die gleichen geblieben. Auch die Eigentumsverhältnisse haben sich nicht geändert. Von Heinz Schild

Wo früher der Schriftzug Kruft an der Fassade des Autohauses an der Willy-Brandt-Straße (B 8) stand, prangt jetzt der Name Riedel neben dem BMW-Emblem. "Für die Kunden ändert sich nichts. Alle Mitarbeiter sind geblieben, die Ansprechpartner haben sich auch nicht geändert. Es gibt keine neuen Bedingungen oder andere negative Überraschungen", sagt Bernhard Riedel, Geschäftsführer von Riedel Automobile, der auch vorher schon diese Funktion bei Kruft inne hatte. Auch habe es keine Veränderungen bei den Eigentumsverhältnissen gegeben. "Der neue Name ist für uns hier ein logischer Schritt in eine Eigenständigkeit als BMW-Haus, den wir uns als Dinslakener Unternehmen gemeinsam mit unseren Kunden zutrauen", erläutert der 49-Jährige, warum das Autohaus künftig seinen eigenen Weg geht. So wie der Name Kruft seit über 50 Jahren eng mit Oberhausen verbunden sei, so wolle Riedel die eigene Verbindung mit Dinslaken leben.

Die partnerschaftliche Geschäftsbeziehung zum Autohaus Kruft bleibt auch nach Gründung der Riedel GmbH bestehen. Die Umfirmierung wird als notwendiger Schritt angesehen, um interne Prozesse zu optimieren und "Komplikationen, die aus zwei gleichnamigen Häusern resultieren", zu vermeiden. Dadurch soll beispielsweise verhindert werden, dass ein Dinslakener Kunde irrtümlich in Oberhausen landet.

Vor fünf Jahren eröffnete das in Oberhausen ansässige Autohaus Kruft als BMW-Vertragshändler seine Zweigniederlassung an der B 8 in Dinslaken. Inzwischen werden an diesem Standort pro Jahr mehr als 600 Fahrzeuge verkauft, davon sind etwa 150 Neuwagen, die übrigen Gebrauchtfahrzeuge, wie Geschäftsführer Reinhard Riedel berichtet. Er selbst gehört seit über 20 Jahren dem Unternehmen an, ist seit acht Jahren Mitglied der Geschäftsleitung und vom ersten Tag an Geschäftsführer in Dinslaken. Der BMW-Händler an der Kreuzung ist längst ein Begriff geworden. Das Autohaus beschäftigt inzwischen 36 Mitarbeiter sowie sechs Auszubildende und hat sich durch seinen Service einen Namen in der Region gemacht. Im vergangenen Jahr wurde es als "Bester Mini Service Partner" in Deutschland ausgezeichnet - und darauf ist Reinhard Riedel stolz.

Als Zukunftsherausforderung sieht der Geschäftsführer die Elektromobilität an. Sie erfordert die Ausbildung von Spezialisten und macht die Aufrüstung der Werkstatt erforderlich. Zu den geplanten baldigen Investitionen des Unternehmens, das der BMW-Spezialist in Dinslaken, Voerde und Hünxe ist, gehört die Umgestaltung des Gebrauchtwagenplatzes. Auch in Zeiten eines professionell betriebenen Internetgeschäfts wird bei Riedel, so der Geschäftsführer, weiterhin besonderer Wert auf den persönlichen Kontakt zu den Kunden gelegt.

Quelle: RP
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