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Dinslaken
Berufemarkt deckt gesamtes Spektrum ab

Dinslaken: Berufemarkt deckt gesamtes Spektrum ab
In der Aula der EBGS war nicht nur der Stand des Berufskollegs Dinslaken dicht umlagert. FOTO: Heiko Kempken
Dinslaken. An der Ernst-Barlach-Gesamtschule hatten die Schüler gestern wieder die Qual der Wahl. Von Peter Neier

25 Jahre Berufemarkt an der Ernst-Barlach-Gesamtschule: Was am 31. Oktober 1990 mit acht Unternehmen begann, hat sich heute zu einer der größten Ausbildungsbörsen in der Region entwickelt. Inzwischen sind es mehr als 40 Stände, an denen Unternehmen, Berufskollegs und Hochschulen Schülern aller weiterführenden Schulen Dinslakens (ab der 9. Klasse), Eltern, Lehrern und interessierten Bürgern ihre Ausbildungsaktivitäten und Weiterbildungsangebote vorstellen.

Gestern war es wieder soweit. "25 Jahre Berufemarkt an der EBGS ist ein weiterer Festanlass in 30 Jahren lebendiger Schulgemeinde", begrüßte Schulleiter Ulrich Wangerin die vielen Besucher in der Aula und erinnerte an die Anfänge des Berufemarkts. Die EBGS habe mit einem guten Übergangskonzept und Kontakten zu Unternehmen Zukunftsbrücken in die Berufswelt gebaut. Er dankte dem damaligen Schulleiter Walter Stratenschulte und Reinhard Schwarzkamp, bis heute Koordinator der Veranstaltung, sowie allen Beteiligten und Kooperationspartnern.

"Viele Betriebe suchen nach geeigneten Jugendlichen für ihre Lehrstellen. Dieser Berufemarkt deckt das gesamte Spektrum ab", lobte Dinslakens Vize-Bürgermeister Eyüp Yildiz. Und appellierte an die Schüler: "Nutzt die Gelegenheit und macht euch schlau. So viele Angebote auf engstem Raum werdet ihr nicht mehr finden. Ich wünsche euch gute Gespräche für die Berufswahl." Dann schwärmten die Schüler zu den Ständen aus, informierten sich über Anforderungsprofil, Ausbildungsdauer, machten Geschicklichkeitstests, trugen sich in Listen ein, nahmen viele Prospekte mit. Eine besondere Attraktion war draußen das Info-Mobil der Metall- und Elektroindustrie. In dem 17,50 Meter langen Gelenkbus wurde gezielt über Branchen, Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten im größten Industriezweig Deutschlands informiert. Zur Ausstattung gehörten Multimedia-Terminals, zwei CNC-Maschinen, an denen die Bearbeitungsarten "Drehen" und "Fräsen" beobachtet werden konnten, sowie das Modell einer industriellen Produktionsanlage.

"Wir werden auch in 2016 bei den Anzahl der Unternehmen in dieser Größenordnung bleiben, aber es sollte eine Vernetzung erfolgen, um die Kräfte zu bündeln", zeigten sich Ulrich Wangerin und manche Kooperationspartner für eine zentrale Veranstaltung, eventuell über zwei Tage, offen.

Quelle: RP
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