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Dinslaken
Beschäftigungskonferenz für Flüchtlinge

Dinslaken: Beschäftigungskonferenz für Flüchtlinge
FOTO: Büttner, Martin (m-b)
Dinslaken. Die Caritas hat Arbeitgeber zu einem Erfahrungsaustausch eingeladen, um den Integrationsprozess voranzubringen. Bei dem Treffen wird es auch um Menschen in Not gehen, die ebenfalls Unterstützung brauchen. Von Heinz Schild

Sprache, Bildung und Arbeit, das sind drei wesentliche Faktoren, die bei der Integration von Flüchtlingen helfen. Um die Chancen der Menschen zu verbessern, die ihre Heimat wegen Krieg oder Verfolgung verlassen haben, eine Beschäftigung zu finden, hat der Caritasverband für die Dekanate Dinslaken und Wesel zu einer Beschäftigungs- und Ausbildungskonferenz für Flüchtlinge und Menschen in Not eingeladen. Rund 200 Einladungen für das Treffen, das am Mittwoch, 16. März, Beginn 15 Uhr, im Sankt-Benedikt-Haus an der Bärenkampallee stattfinden soll, wurden verschickt. "Die Idee war es, mit den Arbeitgebern zu sprechen, um von ihnen zu erfahren, was sie brauchen und erwarten, um jemanden einzustellen. Wir wollen wissen, welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen", erläuterte Caritasdirektor Michael van Meerbeck die Hintergründe für die geplante Konferenz.

Wenn das abgeklärt ist, will die Caritas, die in Dinslaken und auch in Voerde für die Betreuung der Flüchtlinge zuständig ist, jeden, der für eine Arbeitsaufnahme in Frage kommt, zu einem Gespräch einladen, um abzuklären, was er in seiner Heimat beruflich gemacht hat und was er nun hier an Tätigkeiten übernehmen könnte. "Wir wollen passgenau für die jeweiligen Firmen mögliche Bewerber für Praktikum, Ausbildung oder Beschäftigung suchen und deren Vermittlung vorbereiten", so van Meerbeck.

Die Caritas will die Konferenzteilnehmer darüber informieren, was sie selbst macht und ihre Arbeit vorstellen, sie wird erläutern, um was für Menschen es geht, wo diese herkommen und wie ihre Lebenssituation ist. Im zweiten Schritt soll dann ein Austausch darüber stattfinden, in welcher Form und mit welchen Kenntnissen diese Menschen eine Chance auf Beschäftigung haben.

Die Caritas kooperiert mit der Stadt Dinslaken, dem Ausländeramt, mit Partnern in der begleitenden und qualifizierenden Arbeit sowie der Agentur für Arbeit. Letztere hat gemeinsam mit dem Jobcenter Kreis Wesel einen so genannten Integration Point in den Räumen Am Alten Drahtwerk eingerichtet. Dieser Integrationspunkt ist eine Anlaufstelle für Flüchtlinge. Dort geht es um Beratung und Vermittlung sowie um die Sicherung des Lebensunterhaltes.

Die Beschäftigungs- und Ausbildungskonferenz will Michael van Meerbeck auch nutzen, um über andere Menschen als Flüchtlinge zu sprechen, die ebenfalls von der Caritas betreut werden, und die man gern in Arbeit vermitteln würde.

Quelle: RP
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