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Dinslaken
Beschwerden: Müll, Lärm, Hundekot

Dinslaken. 2015 schalteten verärgerte Bürger 213 Mal das Dinslakener Ordnungsamt ein.

Abgesehen vom DIN-Service gibt es in der Stadtverwaltung kaum Jobs mit einer derartigen Aufgabenfülle wie im Fachdienst Allgemeine Ordnung, Gewerbe, Verkehr. Die Bediensteten müssen oft spontan reagieren und entscheiden, sind da im Einsatz, wo Bürger genau hingesehen und sich beschwert haben oder wo es Gefahrenpunkte und brenzlige Situationen gibt.

Ausgelöst durch Bürgerbeschwerden und durch Hinweise anderer Behörden gingen vergangenes Jahr 213 Beschwerden bei der Leitung und den Sachbearbeitern ein. In 44 Fällen (2014: 70) ging es um Lärm- und Geruchsbelästigungen. 41 Mal (2014: 29 Mal) müssten die Beamten sich mit Beschwerden wegen Tieren und dem Beseitigen von Tierkadavern befassen. In 18 Fällen ging es um Hundekot. 30 Mal wurden Beschwerden über Grünschnitt und 76 Fälle über wild abgeladenen Müll beziehungsweise Sperrmüll aktenkundig, sechs Fälle mehr als im Jahr davor. Wenn Menschen ohne familiäre Bindung sterben oder Angehörige nicht so einfach ermittelt werden können, werden die Verstorbenen ordnungsbehördlich bestattet, im Volksmund als Armenbegräbnis bezeichnet, obwohl dabei auf einen würdevollen Abschied Wert gelegt wird. In dieser Hinsicht musste der zuständige Fachdienst letztes Jahr 17 Mal (2014:11 Mal) tätig werden. 193 (2014: 204) Verfahren bei psychisch auffälligen Personen wurden in Gang gesetzt, bei denen die Menschen sich oder andere gefährdeten. 168 Mal kam es zum vorübergehenden Unterbringen in einer Klinik.

Quelle: RP
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