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Dinslaken/Voerde
Bessere Anbindung an Düsseldorf

Dinslaken/Voerde. Abellio Rail betreibt Regionalexpress 19 und Regionalbahnen 32 und 35.

Im Niederrhein-Netz werden die Weichen gestellt für eine Verbesserung der Verkehrsanbindung: Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember dieses Jahres werden die Linien RE 19, RB 32 und RB 35 von Abellio Rail NRW betrieben. Die niederländische Staatsbahn Nederlandse Spoorwegen ist über zwei Konzerntöchter mit dem Eisenbahnunternehmen verbunden.

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) als Aufgabenträger und Abellio Rail NRW kündigen zahlreiche Änderungen an. So wird die Linie RE 19 die Grundbedienung der Strecke Oberhausen-Emmerich vom RE 5 übernehmen. Während der Betriebszeit wird der RE 19 an den Stationen des Abschnitts nördlich von Oberhausen stündlich halten. Damit erhält beispielsweise auch Friedrichsfeld stündlich mindestens eine durchgehende Verbindung von und nach Düsseldorf. Auch außerhalb der Hauptverkehrszeit wird die Linie bis Düsseldorf verlängert, anstatt wie bisher nur die Verstärkungsfahrten.

Der RE 19 soll täglich zwischen 4 und 23 Uhr im Stundentakt an allen Stationen halten. Zusätzlich, kündigt Abellio an, verkehren montags bis freitags drei zusätzliche Zugpaare in der Hauptverkehrszeit zwischen Emmerich und Düsseldorf - morgens nach Düsseldorf, abends nach Emmerich. Spätestens ab dem Sommer 2017 soll der RE 19 bis nach Arnhem fahren.

Auf der gesamten Linie wird es ein Grundangebot von 250 Sitzplätzen geben, zwischen Wesel und Düsseldorf soll diese Zahl auf 500 erhöht werden. In den frühen Morgen- oder späten Abendstunden bleibt es bei 250 Sitzplätzen. "Die Betriebsaufnahme von Abellio bedeutet für alle Fahrgäste entlang der Linien des Niederrhein-Netzes eine Komfortsteigerung bezüglich der eingesetzten Fahrzeuge", teilt Abellio mit. Auf den Linien RE 19 und RB 35 - letztere fährt montags bis freitags im Stundentakt zwischen 5 und 19 Uhr, nicht an Wochenenden und Feiertagen - sollen Fahrzeuge des Typs "Flirt³" eingesetzt werden. Diese sind klimatisiert, verfügen über stufenlose Einstiegsbereiche und mehr Sitzplätze als die bisher eingesetzten ET425 und n-Wagen, erklärt Abellio.

Die Fahrzeuge bieten außerdem 15 Fahrradstellplätze, zwei WC, sieben Türen je Seite und eine Spaltüberbrückung für einen schnelleren Ein- und Ausstieg.

(za)
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