| 00.00 Uhr

Dinslaken
Betriebshof: Gelände des Güterbahnhofs wird geprüft

Dinslaken. Die Kohlenmischhalle ist endgültig vom Tisch. Suche nach neuen Standorten beginnt.

Bei den ersten Überlegungen war das Gelände mit der Kohlenmischhalle auf dem Gelände des ehemaligen Bergwerks Lohberg ein prima Platz für einen zentralen Din-Service-Betriebshof samt Wertstoffhof. Doch je tiefer in die Detailplanung eingestiegen wurde, desto weniger glaubten die Verantwortlichen in der Dinslakener Stadtverwaltung, dass dort die gewünschten Ziele erreicht werden könnten. Und so sei man schließlich zu der Überzeugung gelangt, das Buch Kohlenmischhalle endgültig zu schließen, erklärte Astrid Erdmann, Leiterin des Geschäftsbereiches Din-Service, gestern im Betriebsausschuss.

Diese Auffassung teilten auch die Lokalpolitiker und stimmten für den Vorschlag der Verwaltung, nun andere Standorte zu prüfen. Zwei Flächen kämen in Frage: der ehemalige Güterbahnhof und ein Grundstück an der Thyssenstraße. Offen dabei ist, ob es eine Gesamtlösung geben wird oder ob ein neuer Wertstoffhof getrennt vom Betriebshof errichtet wird. Und es müsse schließlich auch geklärt werden, ob es überhaupt Sinn macht, in die bestehenden Standorte zu investieren. Dort gebe es einen Investitionsstau von rund 8,8 Millionen Euro. Hierbei geht es um die Fragen der Arbeits- und Gesundheitssicherheit.

Aus den Reihen der CDU wurde die Überlegung angestoßen, die Standortsuche mit der Frage nach einer interkommunalen Zusammenarbeit zu verbinden. Auch sollte über eine alternative Betriebsführung gesprochen werden. Thomas Koch (Grüne) sagte, es mache sogar Sinn, die Frage einer alternativen Betriebsform weiterzuverfolgen. Diesen Schritt wollte die Ausschussmehrheit nicht machen.

Vielleicht wird nun ein entsprechender Antrag im Hauptausschuss gestellt. Jedenfalls beginnt nun die Standortsuche.

(mt)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Dinslaken: Betriebshof: Gelände des Güterbahnhofs wird geprüft


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.