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Voerde
Betuwe-Erörterung: Bahn weicht nicht von Plänen ab

Voerde. Die Resonanz war deutlich geringer als am ersten Tag. Verfolgten am vergangenen Mittwoch knapp 110 Einwender und Betroffene sowie 27 Vertreter von Verbänden und Behörden in der Mehrzweckhalle an der Ullrichstraße die Erörterung der Einwendungen zum geplanten Ausbau der Betuwe-Linie, so waren es gestern nur noch 30 Einwender und elf Vertreter öffentlicher Belange. Wie Teilnehmer der Erörterung, die gegen 13 Uhr beendet wurde, berichten, hat ihnen gar nicht gefallen, was sie von Seiten der Bahn hörten. Das Unternehmen hält an seiner bisherigen Planung fest.

So wurde es abgelehnt, dass der Bahnhof Friedrichsfeld mit Fahrstühlen ausgestattet wird. Die Bahn setzt weiter auf eine Rampenlösung. Insgesamt, so Betroffene, sei die Erörterung unbefriedigend verlaufen. Nun müsse abgewartet werden, was das Eisenbahn-Bundesamt mit den Bedenken macht. Liegt der Planfeststellungsbeschluss vor, müsse überlegt werden, ob man vor Gericht gehe. Am zweiten Tag der Erörterung waren noch die Themen Erschütterung, Wertminderung der Immobilien und das Sicherheitskonzept der Feuerwehren zu besprechen. Etwas enttäuschend sei die Resonanz gestern schon gewesen, so ein Teilnehmer. Das hänge sicherlich damit zusammen, dass viele schon am ersten Tag erkannt haben, dass ihre Einwendungen von Seiten der Bahn zurückgewiesen werden. Am Mittwoch waren zunächst Vertreter der Bahn, die das Projekt noch einmal vorstellten, zu Wort gekommen. Danach hatten die von Behörden, wie die Stadt Voerde, das Wort. Besprochen wurden die Stellungnahmen zu den Bereichen Lärm, Lärmschutz und Erschütterungen.

(mt)
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