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Dinslaken
Bruchschule wird bis 2019 umgebaut

Dinslaken. Abriss der Sporthalle beginnt im Februar. Neue Turnhalle wird an der Schulstraße gebaut. Von Rita Meesters

Die Vorbereitungen für die Sanierung der Bruchschule laufen schon auf Hochtouren, Mitte Februar sollen die Arbeiten nun starten. Die Grundschule wird bis 2019 ihr Gesicht deutlich verändern: In einem ersten Schritt wird die Turnhalle abgerissen und ein Neubau mit Mensa und Klassentrakt erstellt. Bis 2019 wird dann auch das Bestandsgebäude saniert, der Altbau an der Schulstraße abgerissen und eine neue Sporthalle gebaut. Rund 5,2 Mio. Euro veranschlagt die städtische Sanierungsgesellschaft Prozent für den Umbau des Schulstandortes, der damit neben der Friedrich-Althoff-Schule die größte der aktuellen Schulbaustellen sein wird.

Die Container der Ausgabeküche an der Hedwigstraße sind bereits leer und werden in Kürze zur Hagenschule gebracht, erläutert Prozent-Geschäftsführerin Walburga Wüster. Ab Mitte Februar wird dann die alte Sporthalle abgerissen, schon ab der zweiten Märzwoche soll laut Planung mit dem Neubau begonnen werden. Das zweigeschossige Gebäude, dessen Fertigstellung im Herbst 2017 anvisiert ist, wird im Erdgeschoss die Mensa und die Küche beherbergen sowie eine Jahrgangsebene mit drei Klassenräumen und Toiletten. Im Obergeschoss finden zwei weitere Jahrgangsebenen mit eigenen Toiletten Platz. Zudem soll ein zentrales Treppenhaus als Verbindung zwischen Neubau und dem Bestandsgebäude entstehen, durch einen Aufzug werden alle Räume barrierefrei erreichbar sein. Der Haupteingang wird ebenfalls in den neuen Bereich verlegt.

Sobald der Neubau steht, beginnen die Sanierungsarbeiten am Bestandsgebäude, das aus den 60er und 90er Jahren stammt. Darin befinden sich unter anderem auch der Verwaltungstrakt und der offene Ganztag.

Letzter Schritt des Umbaus wird dann der Abriss des ältesten Gebäudes an der Schulstraße sein, in dem sich derzeit noch Klassenräume befinden. An der Stelle wird bis voraussichtlich Mitte 2019 die neue Sporthalle gebaut. Ob diese als Einfeldhalle geplant wird, darüber müsse noch die Politik noch entscheiden, so Walburga Wüster.

Solange die Bruchschule keine eigene Turnhalle hat, werden die Mädchen und Jungen zum Sportunterricht in die Lohberger Glückaufhalle gefahren oder nutzen den nahe gelegenen Sportplatz im Volkspark.

Die Baukosten für die Gesamtmaßnahme liegen mit 5,2 Millionen Euro über den ursprünglich veranschlagten 4,8 Millionen Euro, was jedoch aus nicht benötigten Mitteln anderer Schulbaustellen finanziert werden kann, so die Prozent-Geschäftsführerin. Grund für die Kostensteigerung ist die Planung des Neubaus als Plusenergie-Schule: Das Gebäude, ausgestattet mit Photovoltaikanlage und beheizt mit Erdwärme, produziert mehr Energie als es verbraucht, erklärt Walburga Wüster. So lassen sich zusätzlich Betriebskosten sparen.

Quelle: RP
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