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Dinslaken
CDU will die Wochenmärkte stärken

Dinslaken. Die Christdemokraten Horst Miltenberger und Heinz Wansing gingen auf Sommertour, besuchten die Märkte in Dinslaken und sprachen mit den Händlern. Parkplatzsituation und Toiletten bereiten Sorgen. Beschilderung verbessern. Von Heinz Schild

Rund vier Wochen haben sich CDU-Parteichef Horst Miltenberger und sein Stellvertreter, Heinz Wansing, der auch Vorsitzender der christdemokratischen Fraktion im Rat ist, Zeit genommen, sind auf Sommertour durch die Stadt gegangen und haben sich vor Ort mit speziellen Themen befasst. Intensiv beschäftigten die beiden Christdemokraten sich mit den Wochenmärkten in Dinslaken und den Problemen. Grundsätzlich, so erfuhren Miltenberger und Wansing in Gesprächen mit den Marktbeschickern, leiden alle Dinslakener Wochenmärkte (Altstadt, Hiesfeld, Lohberg und Baßfeldshof) unter den Angeboten der Discounter. Doch darauf hat die Politik keinen Einfluss. Doch wollen die Christdemokraten da, wo es ihnen möglich ist, die Wochenmärkte stärken, die für sie ein wichtiges Gut und eine erhaltenswerte Tradition darstellen.

Mit Kundenschwund hat besonders der Lohberger Markt zu kämpfen, wie Miltenberger und Wansing in Erfahrung brachten. Dabei wird die Parkplatzsituation, die dringend verbessert werden müsste, als ein Hauptproblem angesehen. Über diese Thematik wurden bereits Gespräche mit der Verwaltung geführt. Vom Ordnungsamt wurde in Aussicht gestellt, in einem Bereich des Platzes an den Marktagen temporäre Parkplätze auszuweisen, wie die beiden Christdemokraten gestern erfreut berichtete. Die Sauberkeit der Toiletten am Markt wird als katastrophal eingeschätzt. Hier wird noch mit der Verwaltung nach Lösungsmöglichkeiten gesucht. Zu wünschen übrig lässt auch die Sauberkeit der Toilette am Hiesfelder Markt. Überlegt wird, ob es möglich ist, eine Ein-Euro-Kraft einzusetzen, die sich um die Reinigung des stillen Örtchens kümmert. Sicher ist sich die CDU, dass es durch die bauliche Marktplatzumgestaltung in Hiesfeld eine Entschärfung des Sauberkeitsproblems geben wird. Die Stellplatzsituation und die Erhöhung der Parkgebühren werden in der Altstadt als ein drängendes Problem angesehen. Hier hat die CDU bereits eine Lösung im Blick. "Während der Marktzeit könnte durch Auslegen einer Parkscheibe kostenfreies Parken möglich sein", sagte Parteichef Miltenberger. Möglich ist dies, doch muss es politisch gewollt sein und auch beschlossen werden. Denn zeitweise kostenfreies Parken bedeutet weniger Einnahmen für die Kommune. "Der Erhalt der Märkte ist für uns auch Traditionspflege", erklärte Heinz Wansing. Die zu erwartenden Mindereinnahmen seien überschaubar. Von den Beschickern des Marktes Baßfeldshof wurden den Politikern keine drängenden Probleme genannt. Erfreulich: viele Markthändler waren mit Dinslaken allgemein im Vergleich zu anderen Städten trotz rückläufiger Geschäfte zufrieden.

Verbessern will die CDU die Beschilderung der Wochenmärkte. So sollen Banner aufgehängt werden, die auf die Märkte hinwiesen und darüber informieren, wann diese stattfinden. Die Verwaltung sagte zu, die Banner aufzuhängen, wenn diese von den Marktbeschickern geliefert werden. Zudem sollen noch kleinere Hinweisschilder aufgestellt werden, die den Weg zu den einzelnen Märkten weisen.

Quelle: RP
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