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Dinslaken
Das Dinslakener Blumenviertel hat sich herausgeputzt

Dinslaken. Im Projektgebiet Blumenviertel hat sich dank des Engagements vieler Akteure und Bewohner in den vergangenen fünf Jahren vieles zum Positiven verändert. Beispielsweise der Neubau des Kinderrestaurants am Düppelpunkt oder neu gestaltete Spielplätze und Schulhöfe, der Sinnesgarten und der Mehrgenerationenpark. Manches davon hat sich zu beliebten Treffpunkten entwickelt. Den Abschluss bildet der Umbau der Klaraschule in diesem Sommer.

Im gesamten Projektgebiet, hieß es in der Stadtverwaltung, spüre man die neue Atmosphäre. Um dies gemeinsam zu erleben und das Erreichte Revue passieren zu lassen, hatte die Stadt kürzlich für alle Beteiligten einen Spaziergang ab dem Düppelpunkt organisiert. Gabriele Büren, Leiterin der Klaraschule, lud zu einem Rundgang über den neuen Schulhof ein und erläuterte die Pläne für den Umbau, der in wenigen Wochen beginnt.

"Zum Projektstart hätten wir nicht gedacht, dass so ein Wandel möglich ist", resümierte Wilhelm Krechter, Geschäftsführer der Wohnbau. Jahrzehntelang hatte die Talstraße mit einem nicht so guten Image zu kämpfen. Nun sind die Bewohner stolz darauf, hier zu wohnen. Bei einer Vorher-Nachher-Dokumentation wurde deutlich, wie es in der Talstraße gelungen ist, zusätzlich zur energetischen Sanierung mit einem neuen Farbkonzept und weiteren optischen Verschönerungen ein komplett neues Erscheinungsbild zu zeichnen.

Walter Ziegler von der Geschäftsführung der Immeo Wohnen zog ebenfalls eine positive Bilanz zur Erneuerung der Häuser am Baßfeldshof und in der Sedanstraße. Nach seiner Aussage ziehen ehemalige Bewohner aus Hünxe und Voerde wieder zurück in die modernisierten und barrierefreien Wohnungen. Ein gelungenes Beispiel für ehrenamtliches Engagement in Zusammenarbeit mit den hauptamtlichen Akteuren ist der Sinnesgarten der Erlöserkirche an der Fröbelstraße.

Erika Tepel stellte die neu geschaffene Gartenanlage vor. Geschaffen wurde dort eine Oase der Ruhe, in der es vom Kräutergarten bis zum Barfußpfad für alle Sinne etwas zu entdecken gibt. Der Garten wird von vielen Gruppen und Bewohnern genutzt und ist für jedermann offen. Mit Dank für die Unterstützung in den vergangenen Jahren verabschiedete sich die Quartiersmanagerin Bettina Gringel vom Büro Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen von allen Projektbeteiligten.

Quelle: RP
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