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Dinslaken
Das Kraftwerk der Zukunft feiert Richtfest

Dinslaken: Das Kraftwerk der Zukunft feiert Richtfest
Während Künstler Martin Kaltwasser (kniend) noch an der Technik bastelt, darf Bürgermeister Dr. Michael Heidinger schon in die Pedale treten. FOTO: Heiko Kempken
Dinslaken. Die Künstler Folke Köbberling und Martin Kaltwasser schaffen ein außergewöhnliches Kunstwerk. Von Florian Langhoff

Ganz in der Nähe des Weiherufers im Bergpark Lohberg erhebt sich eine Konstruktion aus Holzbalken über die Landschaft. Der Rohbau ist der erste Schritt zur Realisierung des Kunstprojekts "Kraftwerk", das die Künstler Folke Köbberling und Martin Kaltwasser hier errichten.

"Es geht um nichts weniger, als um eine neue Form der Energiegewinnung für die Zukunft", erklärt Martin Kaltwasser den Gästen zum Richtfest des Gebäudes, das hier entsteht. Und zwar mit Hilfe der Menschen vor Ort und in der ganzen Stadt. "Wir haben seit Beginn des Projektes unglaublich viel Unterstützung vor Ort erfahren", sagt Martin Kaltwasser.

So bekamen die beiden Künstler Beistand von den Jugendlichen der SOS Gruppe Lohberg und eine Klasse von Auszubildenden zum Zimmermann des Berufskollegs Dinslaken sorgte für die nötige Standfestigkeit des Gebäudegerüsts. "Das wurde in der vergangenen Woche an nur zwei Tagen gebaut. Es ist unglaublich, was wir hier geschafft haben", erklärt Martin Kaltenbach mit einem Lächeln im Gesicht, bevor er sich bei den zahlreichen Helfern und Sponsoren des Projekts einzeln bedankt.

Abgeschlossen ist das Projekt mit dem Richtfest allerdings noch lange nicht. "Es geht darum, dass Sie als Bürger bei dem Projekt teilhaben und das ganze mitgestalten können", erklärt Markus Ambach, Kurator des Projekts "Choreographie einer Landschaft", das die Kunst in den Lohberger Bergpark bringt. Wenn es um die Außengestaltung des "Kraftwerks" geht haben die Bürger noch die Möglichkeit, diese mitzugestalten. "Wir wollen jetzt erstmal das Dach hinbekommen, danach geht es mit der Außengestaltung weiter", erklärt Martin Kaltwasser.

Zwischendurch wird es Veranstaltungen mit Colin Tonks geben, der die pedalbetriebenen Generatoren herstellt, mit denen im "Kraftwerk" Strom erzeugt werden soll, der in der direkten Umgebung genutzt werden kann.

Als erster in die Pedale treten durfte Dinslakens Bürgermeister Dr. Michael Heidinger, der auch das Hochziehen des Richtkranzes übernahm. Der erste Bürger der Stadt zeigte sich begeistert vom Kunstprojekt. "Es wird spannend sein, zu sehen, was sich daraus in den kommenden Monaten noch entwickeln wird", sagte Heidinger.

Quelle: RP
 
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