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Dinslaken
Das neue "Hinz & Kunz" eröffnet im Herbst

Dinslaken: Das neue "Hinz & Kunz" eröffnet im Herbst
So wird das neue "Hinz & Kunz - Der Treff davor und danach" aussehen. Das Lokal entsteht gleich hinter BMW Kruft an der Straße Am Alten Walzwerk. In den nächsten Tagen wird dort mit dem Hallenbau begonnen. FOTO: privat
Dinslaken. Die Kneipe an der Bahnstraße hat gerade ihren 19. Geburtstag gefeiert. Den 20. wird "Der Treff davor und danach" wohl an einem anderen Standort begehen, nämlich an der Straße Am Alten Drahtwerk, denn dort entsteht das neue Lokal. Von Heinz Schild

Das Gelände für das neue Szenelokal, das seinen alten Namen "Hinz & Kunz" natürlich behalten wird, befindet sich Am Alten Drahtwerk, gleich hinter BMW Kruft an der B 8, in Höhe der Einmündung Wilhelm-Lantermann-Straße. Dort verwirklicht das Ehepaar Martin und Heike Mettlach seinen Traum von der neuen Gaststätte. Das Areal ist eingezäunt, die Fundament sind gesetzt, jetzt können die Hallenbauer mit ihrer Arbeit beginnen. Wenn alles klappt, so hofft Martin Mettlach, dann werden sein Team und er im Herbst mit vielen Gästen Eröffnung feiern.

"Das Nichtraucherschutzgesetz ist der Hauptgrund für den Neubau, es hat uns gezwungen, aus der Innenstadt rauszugehen", begründet der Gastwirt im RP-Gespräch die Entscheidung für den Standortwechsel. In der Vergangenheit gab es immer wieder Beschwerden von Nachbarn, wenn die Gäste des "Hinz und Kunz" abends zum Rauchen vor die Türe des Lokals gingen. Ende 2012 fiel die Entscheidung, die Dinslakener Innenstadt zu verlassen. Im Januar 2013 war das etwa 2500 Quadratmeter große Grundstück Am Alten Walzwerk gefunden, kurze Zeit später stand die Finanzierung. Nachdem die Stadt Dinslaken die Bauvoranfrage positiv beschieden hatte, wurde der notwendige Grundstückskauf vollzogen. Dann gab es einige Komplikationen. Das Grundstück war länger als gedacht, dafür aber schmaler. Die Pläne mussten entsprechend überarbeitet werden. Eine neue Bauvoranfrage wurde eingereicht. Schallschutz, Brandschutz, Bedenken zum Artenschutz, Auflagen. Vieles kam zusammen, das zu einer zu einer zeitlichen Verzögerung führte. "Im dritten Anlauf haben wir nun endlich alle Hürden genommen", berichtet Martin Mettlach, der zuversichtlich nach vorne blickt. Die Auftragsvergabe ging zum 1. Dezember des vergangenen Jahres über die Bühne.

Eigentlich hätte die Errichtung der Halle bereits im März beginnen sollen. Doch wieder gab es Probleme. "Wir mussten die Fundament tiefer gründen als wir anfänglich gedacht hatten", sagt Mettlach. Der Boden war zu Geröllhaltung. Statt 80 Zentimeter tief mussten die Fundamentbauer auf zwei Meter runter bis zum gewachsenen Boden. "Das alles kostete wieder Zeit und Geld", so der Gastwirt.

Der geplante Neubau wird ebenerdig errichtet und über eine Grundfläche von 16 mal 25 Meter verfügen. Die Halle wird neben dem Gastraum auch die Nebenräume wie Küche, Lager und die Toiletten beherbergen. Einen Keller gibt es künftig nicht. Das WC wird behindertengerecht sein. "Niemand muss künftig mehr 14 Stufen zur Toilette bewältigen", sagt Mettlach. Das neue "Hinz & Kunz" Am Alten Drahtwerk wird zudem über eine fast 60 Quadratmeter große Raucherterrasse verfügen und einen etwa 100 Quadratmeter großen Biergarten besitzen, in dem es in der warmen Jahreszeit brummen soll. Die Strandkörbe für den Außenbereich sind bereits gekauft, auch soll ein Grill im Biergarten aufgestellt werden. Für die Gäste gibt es 40 Parkplätze auf dem Kneipengelände.

Der neue Gastraum wird 180 Quadratmeter groß sein, und damit über etwa 60 Quadratmeter mehr verfügen als das jetzige "Hinz & Kunz" an der Bahnstraße. Die dortige Innenrichtung samt Dekoration will Martin Mettlach möglichst eins zu eins mit an den künftigen Standort nehmen. Die neue Theke wird der alten nachempfunden. "Der Laden wird zur Eröffnung nicht perfekt sein, der jetzige ist es ja auch nicht. Er soll sich entwickeln, wachsen - und die Gäste helfen dabei mit", erklärt Martin Mettlach, der drei fest angestellte Mitarbeiter sowie 16 Mini-Jobber beschäftigt. Die Öffnungszeiten sollen von bislang drei Tagen in der Woche auf künftig vier ausgedehnt werden.

Quelle: RP
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