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Dinslaken
Der bunte Programm-Mix für Jung und Alt kam an

Dinslaken: Der bunte Programm-Mix für Jung und Alt kam an
Trotz Hitze wurde es beim Kindertrödelmarkt am Rutenwall gestern sehr voll. FOTO: Markus Joosten
Dinslaken. Sommer, Sonne, gute Laune - die Din-Tage zogen am Wochenende wieder zahlreiche Besucher in die Innenstadt. Beim traditionellen Stadtfest gab es neben dem bewährten Mix aus kulinarischem und kulturellem Programm mit Musik, Tanzvorführungen, Trödel und Bummelmeile aber auch Neues wie die Sports-Area vor der Neutor-Galerie (siehe oben). Gegenüber der Neutor-Galerie war am Wochenende jede Menge Zirkus und Ramba Zamba - und das nicht nur, weil das gelbrote Zirkuszelt am Rutenwall mit Stelzen, Reifen und verschiedenen Jonglage-Utensilien viele Geschicklichkeitsübungen zum Ausprobieren dabei hatte, sondern weil bei den Jugend-DinTagen wieder viele Angebote auf die jüngeren Besucher des Stadtfestes warteten. Nach der Umgestaltung des Parks fanden die Jugend-Din-Tage dieses Jahr erneut auf dem Rutenwall statt, und die Stände zogen sich aufgereiht von der Neutor-Galerie aus bis hin zum Spielplatz und ergaben so eine schöne Meile zum Flanieren, die mit den zahlreichen Mitmach-Aktionen auch zum Verweilen einlud, während auf dem Parkplatz nebenan direkt der Kindertrödel auf kleine und große Schnäppchenjäger war.

Sportlich ging es auch auf dem Altmarkt zu. Hier zeigten die örtlichen Tanzschulen und -gruppen ihr Können in den unterschiedlichsten Tanzstilen. Die Latein- und Standardformation der Tanzschule Rautenberg etwa begeisterte das Publikum mit ihrer Darbietung zu einem Elvis-Medley. Musik wurde natürlich auch gespielt. Auf der Neutorbühne brachte etwa die Waldorf-Jazz-Connection lässige Musik zu Gehör, die perfekt zum Sommerwetter passte. Wer sich vom Trubel in der Innenstadt ein wenig erholen wollte, war beim "Fairen Kultur Café" im Burginnenhof genau richtig. Der bunte Schirm spendete angenehmen Schatten, kleine Tische luden zum Verweilen bei Kaffee und Kuchen ein. Dazu gab es ein buntes Kulturprogramm mit lokalen Künstlern. Jess Geiger und Thomas Pieperhoff lasen beispielsweise Märchen und Fabeln für Erwachsene, darunter das zweite Kapitel von Hermann Harry Schmitz' "Drei Fabeln ohne Moral", in dem es einem Regenwurm unter der Erde zu langweilig wird und der sich, an der Oberfläche angekommen, als Stricknadel ausgibt, um nicht vom hungrigen Hahn gefressen zu werden - und sich über sein gelungenes Manöver ins Fäustchen lacht. Den Zuhörern zauberten diese Fabeln ein Schmunzeln ins Gesicht.

Es sind die leisen Töne, die den Burginnenhof mit seiner stimmungsvollen Atmosphäre zu einer Oase der Ruhe machen. Für Jess Geiger ist er sogar eine "Sinnesoase", da hier durch Kunst, Kultur und Kulinarisches alle Sinne angesprochen würden. Dazu trug auch der Kulturkreis Dinslaken bei. Wie schon die Jahre zuvor, konnten die Besucher auch dieses Jahr wieder gemeinsam das Bild eines Dinslakener Wahrzeichens - diesmal war es die Vincentius Kirche - malen.

(cor)
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