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Dinslaken
Der Kiosk am Neutorplatz feiert sein 30-Jähriges

Dinslaken. Vor 30 Jahren hat Uwe Friebe den Kiosk am Neutorplatz übernommen. 20 Jahre führte er ihn als Selbstständiger, seit zehn Jahren ist er dort als Angestellter seiner Lebensgefährtin Marlies Heep tätig. Das 30-Jährige soll am 1. Juli in kleinem Rahmen gefeiert werden, damit dieses Jubiläum nicht untergeht, wie Friebe sagt. Für die Kunden (Erwachsene und Kinder) gibt es an diesem Tag kleinere Überraschungen, zudem können sie sich auf die ein oder andere Leseprobe freuen. "Wir wollen nicht viel Brimborium machen", sagt Friebe.

Er erinnert daran, dass es in der Branche nicht alltäglich ist, dass jemand so lange durchhält. Und er denkt daran zurück, was alles mit dem Abriss des alten Kiosks und dem Bau des neuen verbunden gewesen ist. Bewusst hätten Marlies Heep und er sich für einen Lukenkiosk entschieden, dies entgegen dem allgemeinen Trend, nach dem neue Kioske für Kunden begehbar sind. "Wir wollten uns unterscheiden", sagt Friebe. Sich von anderen abzuheben, dazu hat auch die Architektur beigetragen, denn das Kiosk-Äußere besteht aus Cortenstahl, der Rost-Patina angesetzt hat.

Dass die Entscheidung richtig war, zeigt sich nach Einschätzung von Friebe daran, dass der Kiosk am Neutorplatz zu den 50 Buden gehört, die von Ruhrtourismus (einem Unternehmen der Metropole Ruhr) ausgewählt wurden, um dort am 20. August, dem Tag der Trinkhalle, außergewöhnliche Events zu veranstalten. Das Programm will Ruhrtourismus Ende des Monats bekanntgeben.

(hsd)
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