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Dinslaken
Deutsche Sprache ist der Schlüssel zur Integration

Dinslaken. "Wir Kommunen können Integration, aber nicht zum Nulltarif", meinte kürzlich der Nürnberger Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly als Gastgeber eines Kongresses. An der Tagung mit Fachleuten aus der gesamten Bundesrepublik über Strategien zur Lösung der gegenwärtigen Flüchtlingsproblematik nahm auch Dinslakens Integrationsbeauftragter Burhan Cetinkaya teil.

Auch wenn die Flüchtlingszahlen eine neue Herausforderung für die Städte, Kreise und Gemeinden darstellten, im Grundsatz sei die Integration von Flüchtlingen mit den bewährten Instrumenten der kommunalen Integrationspolitik zu bewältigen, meine der Nürnberger OB.

Eine neue Strategie sei nicht nötig. Darin waren sich die 30 Integrationsbeauftragten und Fachleute aus Landes- und Bundesbehörden, Stiftungen und Wissenschaft einig.

Die Teilnehmer begrüßten, dass Bund, Länder und Stiftungen mit großem Engagement derzeit Integrationsprogramme für geflüchtete Menschen entwickeln. "Ein Umsetzen dieser Programme wird umso erfolgreicher sein, wenn die Kommunen bereits bei der Planung beteiligt werden", meinte Gari Pavkovic, Sprecher des Qualitätszirkels zur kommunalen Integrationspolitik und Integrationsbeauftragter der Landeshauptstadt Stuttgart. Es gehe darum, Geflüchteten so schnell wie möglich Deutschkurse sowie Kita- und Schulplätze anzubieten und den Zugang in Ausbildung und Arbeit zu ermöglichen. Nur so könnten sie hier Fuß fassen.

Der kommunale Qualitätszirkel zur Integrationspolitik ist ein Zusammenschluss von Integrationsbeauftragten aus 30 deutschen Städten und Landkreisen, mit Experten der Landes- und Bundesbehörden, wissenschaftlichen Forschungsinstituten und Stiftungen. Der von Stuttgart koordinierte Arbeitskreis erarbeitet Handlungsempfehlungen zu zentralen Integrationsthemen:

www.stuttgart.de/item/show/385012

Kontakt: Gari Pavkovic, Integrationsbeauftragter Stuttgart,E-Mail: gari.pavkovic@ stuttgart.de

Quelle: RP
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