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Dinslaken
Die Botschafter der Toleranz

Dinslaken: Die Botschafter der Toleranz
Die Teilnehmer gehören dem christlichen, muslimischen und dem jesidischen Glauben an.
Dinslaken. 13 Jugendliche aus sechs Ländern besuchten Intensivworkshop.

Bereits in den Jahren 2013 und 2014 fanden sich junge Menschen im Alter zwischen 14 bis 19 Jahren mit unterschiedlichen kulturellem und religiösen Hintergrund aus dem gesamten Dinslakener Stadtgebiet zusammen, um sich in einem fünftägigen Intensivworkshop zum Thema "Radikalismus, Identität und Toleranz" zu "Botschaftern der Toleranz" ausbilden zu lassen.

Nachdem dieses Projekt so gut bei den jugendlichen Teilnehmern ankam, wurde es unter dem Namen "Botschafter der Toleranz 3.0 - Medienprävention: Durchschaue die Propaganda von Extremisten" neu aufgelegt.

Dieses Mal machten sich 13 Jugendliche aus 6 unterschiedlichen Herkunftsländern auf den Weg in die Niederlande, um sich in einem fünftägigen Intensivworkshop zum Thema "Medienprävention: Durchschaue die Propaganda von Extremisten" auszutauschen. Auch dieses Jahr unterstützten zwei im letzten Jahr zu "Botschaftern der Toleranz" ausgebildete Jugendliche die Fachkräfte vor Ort. So haben sich diese jugendlichen Referenten gemeinsam mit den pädagogischen Betreuern auf diesen Intensivworkshop vorbereitet. Durch intensive Gespräche, Vorträge und Diskussionen wurden gemeinsam extremistisches Propagandamaterial analysiert und entlarvt. Die Jugendlichen haben gelernt, sich differenziert zu bestimmten Themen zu informieren und nicht kopflos den banalen Lockversuchen der Radikalen zu folgen. Für die Jugendlichen, die dem christlichen, muslimischen und dem jesidischen Glauben angehören, war es eine tolle Möglichkeit, sich über aktuelle Entwicklungen weltweit und die Vorkommnisse im Nahen Osten zu informieren und Antworten auf ihre Fragen zu finden. Es wurde auch hier hervorgehoben, wozu Intoleranz und Hass führen können und warum es in unserer Zeit so wichtig ist, Toleranz und Solidarität zu lernen und zu leben. Durchgeführt wurde das Projekt vom Jugendquartiersmanagement Lohberg, Önay Duranöz, der Gemeinwesenarbeit Lohberg, Yasemin Köksür, der Schulsozialarbeiterin der Friedrich-Althoff-Schule, Lisa Galla, sowie dem Streetworker der Aufsuchenden Jugendarbeit, Jonas Egelkraut.

Quelle: RP
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