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Dinslaken
Die Dinslaken-Bank steht jetzt im Sinnesgarten

Dinslaken. Evangelische Kirchengemeinde freut sich über die Spende von Andreas Eickhoff.

Eine Zeitlang stand eine "Dinslaken"-Bank im Stadtpark und war ein beliebtestes Fotomotiv: Nun werden Selfiejäger und natürlich auch Ruhe-Suchende im Sinnesgarten der Evangelischen Kirchengemeinde fündig: Andreas Eickhoff, Geschäftsführer der Firma Holzschriftart, spendete der Evangelischen Kirchengemeinde und dem Diakonischen Werk für den Sinnesgarten eine "Dinslaken-Bank." Das Besondere ist die Lehne, die das Wort Dinslaken als Schriftzug hat.

"Als ich zum ersten Mal von der Bank hörte", berichtet Arnd Rutenbeck, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Dinslaken, "war mir klar, dass diese eine echte Bereicherung unseres Sinnesgartens sein würde." Der Sinnesgarten ist ein Projekt der Evangelischen Kirchengemeinde insbesondere für die Nachbarschaft des Gartens, aber auch für alle Menschen in Dinslaken.

Die Idee zu dem Garten kam von Erika Tepel, die in ihrer Kirchengemeinde zusammen mit anderen auch ein Demenzcafé ins Leben gerufen hat. Sie weiß, wie hilfreich es insbesondere für dementiell erkrankte Menschen ist, mit allen Sinnen angesprochen zu werden. Und dazu ist ein Sinnesgarten bestens geeignet.

Er erreicht mit dem Duft der Blumen und Kräuter, den Farben der Blüten, dem Plätschern des Wasserspiels, dem Geschmack der Früchte alle Sinne. "Unsere Besucher nehmen die Umgebung mit allen Sinnen bewusst wahr. Da passt die sicht- und spürbare Bank optimal ins Konzept", freut sich Erika Tepel, die treibende Kraft bei der Verwirklichung und Pflege des Sinnesgartens.

Der Sinnesgarten ist zu bestimmten Zeiten öffentlich zugänglich, entweder nach Anmeldung oder wenn im Gemeindehaus Gruppen stattfinden. Regelmäßig wird er von den Teilnehmern des "Café Vergissmeinnicht" sowie den Bewohnerinnen und Bewohnern des Hans-Hendgen-Hauses besucht.

Die Mädchen und Jungen der evangelischen Kindertagesstätte Fröbelstraße entdecken im Sinnesgarten Natur, indem sie säen, das Wachstum der Pflanzen beobachten und ernten.

Und die Nachbarschaft aus dem Blumenviertel genießt den Garten als einen Ort wohltuender Ruhe, Besinnung und der Entdeckung der vielfältigen Natur.

Quelle: RP
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