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Dinslaken
Die "Grüne Kolonne" ist mit den ersten Spielplätzen schon fertig

Dinslaken: Die "Grüne Kolonne" ist mit den ersten Spielplätzen schon fertig
FOTO: Lars Fröhlich
Dinslaken. Vier zusätzlichen Mitarbeiter kümmern sich um die Neugestaltung der Flächen. Im Herbst kommt der Platz an der Nibelungenstraße an die Reihe.

Die neu eingerichtete "Grüne Kolonne" liegt mit ihren Aufträgen gut im Zeitplan. Wie Astrid Erdmann, Leiterin des Geschäftsbereiches Din-Service, im Betriebsausschuss mitteilte, seien die vier Mitarbeiter so fix, dass man schon viel früher mit anderen Dingen weiter machen könne. Die Umgestaltung von drei Spielplätzen war der erste Auftrag. Mit den Spielplätzen Thyssenplatz und Kranichweg seien sie so gut wie fertig. Mit den Arbeiten auf dem Spielplatz Friedrich-Hebbel-Straße werde jetzt begonnen. Hierfür fehle nur noch die Zustimmung des Jugendhilfeausschusses.

Wie Erdmann weiter erläuterte, seien die Mitarbeiter so qualifiziert, dass sie die Geräte selbst aufstellen können. Dafür brauche man nun keine Fremdfirma mehr zu beauftragen. Die vier Mitarbeiter in der Grünflächenunterhaltung sind zeitlich befristet für zunächst zwei Jahre eingestellt worden. Am 1. März haben sie ihre Arbeit aufgenommen. Dieses Quartett wird nicht in der "normalen" Grünflächenunterhaltung eingesetzt, sondern hat die Aufgabe, einzelne Anlagen so umzubauen beziehungsweise neu zu gestalten, dass diese für die Bürger attraktiver und besser nutzbar werden, einen geringeren Pflegeaufwand als die Altanlagen benötigen und als Neuanlage in der Bilanz wieder aktivierbar sind. In der Vergangenheit gab es aufgrund der mangelnden Personalausstattung bei der Pflege von Grünanlagen einen Unterhaltungsstau, der wiederum machte sich in der Vermögensbilanz der Stadt bemerkbar.

Die Verwaltung schlägt nun vor, zunächst einen weiteren Spielplatz von der Kolonne aufarbeiten zu lassen, bevor Grünzüge überarbeitet werden. Im Sommer oder Herbst dieses Jahres soll demnach der Kinderspielplatz Nibelungenstraße umgestaltet werden.

Folgende Vorhaben sind vorgesehen: Rückbau vorhandener Sandflächen und die Neuanlage von Wegen, Aufenthaltsbereichen, Bänken, Zäunen und Spielgeräten sowie der Rückbau von Kleinstpflegeflächen. Die Kosten für Sach- und Dienstleistungen belaufen sich auf 47. 000 Euro.

Im Anschluss an diesen Umbau sollen dann die Grünzüge Hühnerheide, Ernastraße/Petraweg und Hildegardweg "wieder funktionsfähig hergestellt werden". Im Wesentlichen handelt es sich dabei um den Rückbau von pflegeintensiven Pflanzflächen, um die Überarbeitung und Erweiterung von Rasenflächen und um die Überarbeitung der Wegedecken.

(mt)
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