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Dinslaken.
Die Stadt ist jetzt deutlich sauberer

Dinslaken.. Zum Ende der Aktionswoche unter dem Motto "Picobello - Dinslaken räumt auf" hatten die Verantwortlichen im Rathaus die vielen fleißigen Helfer zur Abschlussfeier auf den Neutorplatz eingeladen. Von Florian Langhoff

Sonnenschein und warme Temperaturen hatten zur Abschlussfeier der Aktionswoche "Picobello -Dinslaken räumt auf" viele Besucher auf den Neutorplatz gelockt. Die meisten davon waren Menschen, die aktiv an der Müllsammelaktion teilgenommen hatten. Für Bürgermeister Dr. Michael Heidinger war die Aufräumwoche ein voller Erfolg. "Dinslaken kann mächtig stolz sein auf die Aktion", sagte der Rathauschef. "Das Schöne dabei ist, dass sich die gesamte Stadtgemeinschaft engagiert hat."

Die Zahlen sprechen für sich. Insgesamt haben sich rund 1400 Bürger der Stadt an der Aktion beteiligt. Rund 50 Organisationen und Institutionen beteiligten sich an der Projektwoche, von Flüchtlingen über Facebookgruppen bis hin zu Kindertagesstätten. "Das ist wirklich eine tolle Gemeinschaftsaktion", betonte Dr. Michael Heidinger. Die Aktiven stellten dabei einen großen Querschnitt durch die Bevölkerung der Stadt, vom jüngsten Helfer mit gerade mal vier Jahren bis hin zur ältesten Müllsammlerin mit 84 Jahren. Besonders freute sich der Bürgermeister über die Beteiligung zahlreicher Kinder an der Aktion. Denn es sei wichtig, gerade bei den jungen Menschen Themen wie Müll und Sauberkeit in der Stadt in die Köpfe zu bringen.

Der Dank des Bürgermeisters galt allerdings nicht nur den Helfern, Sponsoren und Organisatoren, sondern vor allem den Mitarbeitern des DIN-Service. "Das war ein großer Aufwand, der sich aber bezahlt macht. Die Aktion ist bei den Bürgern gut angekommen", erklärte er. Die Mehrbelastung der Mitarbeiter durch die Aktion sorgt aber auch dafür, dass noch nicht klar ist, wann sie wieder in ähnlicher Form durchgeführt wird. "Das jedes Jahr zu machen, wird sicher schwierig werden. Aber wir wollen das auf jeden Fall wiederholen", sagte Heidinger.

Die Besucher auf dem Neutorplatz konnten aber nicht nur den Abschluss der Aktion feiern, sondern bekamen auch einen Einblick in die Arbeit des DIN-Service. Dessen Mitarbeiter hatten mit Kehrwagen, Arbeitsbühne und Müllfahrzeug einen Teil des Fuhrparks auf dem Platz geparkt, und jeder durfte die Fahrzeuge aus der Nähe erkunden. Besonders interessant für viele Besucher: das Fahrerhaus des Kehrwagens. Das Ungewöhnliche daran: Der Fahrer sitzt auf der rechten Seite und ist umgeben von diversen Kontrollelementen und einem Monitor, der Kamerabilder aus dem Außenbereich des Fahrzeugs zeigt.

"Das ist schon etwas komplizierter, als ein normales Auto zu fahren", erklärte Necati Top. Seit 17 Jahren steuert er beim DIN-Service den Kehrwagen über die Straßen. "Man sitzt auf der rechten Seite, weil dort gekehrt wird und man so einen besseren Überblick hat", erklärt er. "Allerdings muss man sich daran erstmal gewöhnen." Ebenso an die Bedienung des Kehrwagens. Bei der Steuerung des Fahrzeuges helfen Kameras. Eine überwacht das Kehren, eine weitere ist nach hinten gerichtet, die dritte überwacht den toten Winkel an der linken Seite des Fahrzeugs. Ein faszinierender Ausblick über den Monitor neben dem Lenkrad, der besonders den jüngeren Besuchern der Abschlussveranstaltung gefiel, die zumeist gar nicht mehr aussteigen wollten.

Quelle: RP
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