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Dinslaken
Die städtische Bildungslandschaftweiterentwickeln

Dinslaken. Im Theodor-Heuss-Gymnasium fand ein weiterer Workshop zum Weiterentwickeln der kommunalen Bildungslandschaft statt. "Traumatisierte minderjährige Flüchtlinge" standen im Fokus der Veranstaltung, an der Fachkräfte aus den Bereichen Jugendhilfe und Schule teilnahmen. Anlass für das Treffen war die aktuelle Flüchtlingssituation, denn sie führt in Kindertageseinrichtungen und Schulen zu neuen Herausforderungen.

Dr. Dagobert Sobiech, Diplom-Sozialarbeiter und Diplompädagoge, vermittelte in einem Vortrag wichtige Aspekte zu Vertreibung, Flucht und Traumata. "Es wird einem noch einmal bewusst, wie komplex das Thema Trauma ist und dass hier dringender Handlungsbedarf besteht", so Maik Runberger von der Sozial- und Jugendhilfeplanung der Stadt. Am Ende der Veranstaltung, hieß es in der Stadtverwaltung, sei der Bedarf an weiteren Schulungen und Fortbildung pädagogischer Fachkräfte deutlich geworden. Zudem sei als Ziel ein intensiverer Austausch der einzelnen Institutionen untereinander ausgemacht worden. Bereits in der ersten Dezemberwoche gab es einen Workshop im örtlichen Berufskolleg, der die Angebote an Schulen zur Berufsorientierung in den Blick nahm.

"Mit diesem Netzwerktreffen haben wir reflektiert, ob die bestehenden Angebote zur Vorbereitung der Schüler auf das Berufsleben ausreichend sind oder ob es noch Potentiale gibt, das bestehende Angebot zu ergänzen", sagt Holger Mrosek, einer der beiden städtischen Sozial- und Jugendhilfeplaner, der das Ganze moderierte. Wichtig war den Teilnehmern zudem das bessere Vernetzen einzelner Institutionen untereinander sowie mit der Wirtschaft. Um ein umfassendes Bild der Angebote und Maßnahmen relevanter Akteure beim Übergang von Schule in Beruf zu erhalten, wurde beschlossen, die Inhalte dieses Auftaktworkshops zu vertiefen. Das Weiterentwickeln der kommunalen Bildungslandschaft vor Ort wird vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) im Rahmen eines Projektes gefördert.

Gemeinsam mit dem Caritasverband ist die Stadt angetreten, das gesteckte Ziel zu erreichen. Die zuständige Beigeordnete, Christa Jahnke-Horstmann, sieht die Stadt in punkto Kommunale Bildungslandschaften auf einem guten Weg.

Quelle: RP
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