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Fußball-EM
DIN-Arena: Die Fans können kommen

Fußball-EM: DIN-Arena: Die Fans können kommen
Die Bühne für die Leinwand der DIN-Arena steht schon bereit. Die große Säule mit dem Fußball an der Spitze soll im Außenbereich der Zentralwerkstatt die Blicke der Besucher auf sich ziehen. FOTO: Martin Büttner
Dinslaken. In der Zentralwerkstatt auf dem Zechengelände Lohberg ist das Team der DIN-Event mit dem Aufbau der DIN-Arena beschäftigt. Ab Sonntag können hier mehrere Hundert Fußballfans die Spiele von Deutschland und der Türkei live verfolgen. Von Florian Langhoff

Ein gutes Dutzend von fleißigen Helfern ist in der Zentralwerkstatt unterwegs, um für die Premiere der DIN-Arena am Sonntag am neuen Spielort alles vorzubereiten. An der einen Seite der großen Halle steht bereits die Bühne parat, auf die sich alle Blicke richten werden: Denn hier wird die Großleinwand der DIN-Arena stehen, auf der mehrere Hundert Fußballfans die Spiele der deutschen und türkischen Nationalmannschaften bei der Europameisterschaft in Frankreich live verfolgen sollen. "Wir hatten extra eine Dachdeckerfirma hier, die an den Dachluken oben Folie angebracht hat, um sie zu verdunkeln, damit das Bild unten auf der Leinwand perfekt wird", sagt Jörg Springer, Geschäftsführer der DIN-Event.

Für sein Team ist der neue Spielort eine Herausforderung. "Wir mussten hier quasi von Null anfangen", erklärt er. "Die Zentralwerkstatt ist erstmal nur eine leere Hülle", ergänzt Michael Hermanns, der sich um die Technik der DIN-Arena kümmert. Strom, Empfänger für das Fernsehsignal, Licht und Klangtechnik müssen komplett installiert werden. Seit Montag ist daher das Team vor Ort. "Wir kümmern uns erstmal um die Atmosphäre. Die große Technik kommt am Samstag", erklärt Jörg Springer. Dazu wollen natürlich auch Toiletten aufgestellt werden und die Versorgung der Gäste mit Getränken sichergestellt sein. Zu diesem Zweck fahren gerade Getränkestände ins Innere der großen Halle auf dem Zechengelände.

Danny Törkel (links) und Martin Schmidt legen an der Torwand letzte Hand an, damit hier am Sonntag die Gäste ihre Treffsicherheit testen können. FOTO: Martin Büttner

Die Atmosphäre in dem alten Industriegebäude wird sicher eine andere sein als in der bekannten Kathrin-Türks-Halle. Aber das heißt nicht, dass sie schlechter ist. Die große Halle hat schon als Industriedenkmal einen besonderen Charme. Mit atmosphärischer Beleuchtung und den aus der Kathrin-Türks-Halle bekannten Bierzeltgarnituren als Sitzmöglichkeiten und Stehtischen dürften sich die meisten Fans auch in der Zentralwerkstatt sofort heimisch fühlen. Da die Gäste quasi direkt neben der großen Halle parken können und außerdem ein kostenloser Shuttlebus zwischen Neutorplatz und Zentralwerkstatt pendelt, wird auch die Anreise aus der Innenstadt nach Lohberg kein großes Problem sein.

Obwohl in die Zentralwerkstatt locker mehr als 1000 Besucher passen würden, startet die DIN-Arena mit maximal 600 bis 800 Zuschauern. "Wir wollten den Raum erstmal übersichtlich halten und schauen, wie es an dem neuen Veranstaltungsort läuft", sagt Jörg Springer. Theoretisch wäre die DIN-Arena aber noch erweiterbar. Ebenfalls aufgebaut wird schon mal einiges für das Rahmenprogramm . Die Torwand, an der die Besucher ihre eigene Treffersicherheit testen können, steht schon bereit. Auch ein Kicker lässt sich in der Zentralwerkstatt finden. Der Bereich für die Ehrengäste und Sponsoren ist schon aufgebaut.

Michael Herrmanns von der DIN-Event bringt einen Scheinwerfer an. FOTO: Martin Büttner

Für die normalen Gäste der DIN-Arena gibt es ein spezielles Angebot. "Am Kiosk am Neutor und im Lottogeschäft am Altmarkt gibt es 5+1 Karten für Fangruppen", erklärt Jörg Springer. Wenn fünf Fans Eintritt bezahlen, können sie einen sechsten gratis mit in die Arena nehmen. Bisher sind noch Karten zu haben. "Viele Besucher entscheiden sich spontan zu kommen und kaufen daher erst Karten an der Abendkasse", sagt Jörg Springer. "Wir hoffen, die Stimmung wird so gut, wie von der DIN-Arena gewohnt." Dem steht auch an der neuen Spielstädte in Lohberg nichts im Wege.

Quelle: RP
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