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Dinslaken
"DIN-Event soll auch Hiesfeld unterstützen"

Dinslaken. Marc Kriesten ist neuer Vorsitzender der Werbegemeinschaft. Er plant einige Veränderungen

Marc Kriesten sagt, er sei durch und durch ein Hiesfelder. In dem Ortsteil ist er aufgewachsen, lebt dort mit seiner Familie und hat dort als Chef der Glückauf-Apotheke seinen beruflichen Mittelpunkt. Und weil ihm der Stadtteil am Herzen liegt, engagiert er sich. Seit 2013 gehört er der Werbegemeinschaft Hiesfeld an, seit Ende Januar ist er deren Vorsitzender, als Nachfolger von Ekkehard Hoch, der nun im Beirat sitzt.

Der neue Vorsitzende möchte etwas verändern, die Strukturen und die Kommunikation innerhalb der Werbegemeinschaft will er verbessern. "Eine Mail zu verschicken, reicht nicht immer aus", sagt er. Deshalb hat sich der neue Vorstand entschlossen, Patenschaften für einzelne Straßen zu vergeben. Somit würde die Arbeit gleichmäßig auf die sechs Vorstandsmitglieder und acht Mitglieder des Beirates verteilt werden. Diese Kontakte bringen aus seiner Sicht mehr, als wenn der Vorsitzende 50 Geschäfte und Firmen besucht. Am Ende soll die Werbegemeinschaft vernünftig funktionieren. Eine solche Vereinigung sei keine One-Man-Show, alle Mitglieder sollten eingebunden werden.

Der Veranstaltungskalender für dieses Jahr seht, mit drei verkaufsoffenen Sonntagen, mit "Advent im Dorf". Aber in Stein gemeißelt sind die Veranstaltungen nicht, sie kommen auf den Prüfstand. So wird in den nächsten Wochen entschieden, ob der Vorstandsbeschluss aus dem Vorjahr, "Advent im Dorf" über zwei Tage zu feiern, auch umgesetzt wird. Bei der Stadt ist eine zweitägige Veranstaltung auf dem Marktplatz beantragt worden. Beim Blick in Richtung Stadt wünscht sich der neue Vorsitzende, dass DIN-Event die Hiesfelder Organisatoren unterstützt.

"Dinslaken besteht nicht nur aus der Innenstadt", sagt Kriesten. Hiesfeld stehe im Vergleich zu anderen Nebenzentren noch gut da. Andernorts schrumpfen sie. Hiesfeld auch, aber langsamer. Hier gebe es einen "hervorragenden Branchenmix". Doch ausruhen dürfen sich die Händler nicht. Der neue Kiosk mit dem Bürgerbüro gehe in die richtige Richtung.

Kriesten will für die Ortsteile wie für die Innenstadt integrierte Entwicklungskonzepte. So könnten auch öffentlichen Mittel nach Hiesfeld fließen. Da der Kanal in der Sterkrader Straße erneuert werden müsse, könnte dieses Projekt für Veränderungen genutzt werden. Nicht gut findet er es, dass das Fassadenprogramm nur für die Innenstadt gilt.

Dann stellt er sich eine Verbesserung der Situation auf der Sterkrader Straße/Rolandstraße vor. Hier fehle die Anbindung an den verkehrsberuhigten Bereich der Sterkrader Straße. Die dortigen Geschäfte seien abgekapselt, weil nicht verkehrsberuhigt. Es fehle an Aufenthaltsqualität, meint Kriesten.

(mt)
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