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Dinslaken
DIN-Service: Verlagerung wird geprüft

Dinslaken. Nicht aufgehoben, aber aufgeschoben ist vorerst die in Aussicht gestellte Bürgerversammlung in Sachen DIN-Service-Betriebspunkt. Die "Sauber-gemacht"-Leute unterhalten einen Betriebspunkt an der Katharinenstraße. Dort werden, wie berichtet, Kanalrückstände in offenen Containern gesammelt. Weil auf dem Grundstück ein Kindergarten gebaut werden soll, ist geplant, den Betriebspunkt auf das Gelände zwischen der Straße Am Wohnungsbusch und der Hermann-Löns-Straße zu verlagern.

Das Areal wird gegenwärtig schon vom DIN-Service genutzt, und der Betriebsausschuss hat dem Ganzen kürzlich zugestimmt beziehungsweise dem Stadtrat einstimmig als Beschluss empfohlen. Trotzdem hat das unter anderem Anwohner der nahen Kläranlage auf den Plan gerufen. Sie befürchten durch Straßenkehricht und Kanalrückstände Geruchsbelästigungen, obwohl der Bau einer Halle mit Filteranlage, Unterdruck und elektrischen Rolltoren geplant ist. Dadurch, argumentiert der DIN-Service, sei eine Beeinträchtigung der Anrainer ausgeschlossen.

Die Verwaltung will vor der Bürgerversammlung noch einmal prüfen, ob es eventuell Standortalternativen gibt. "Wir nehmen die Bedenken der Anrainer ernst. In zeitlicher Hinsicht brennt nichts an, wenn wir die Angelegenheit noch einmal prüfen", meint Bürgermeister Michael Heidinger, der aber keinen Zweifel an der Notwendigkeit zum Neubau des Kindergartens auf dem Gelände an der Katharinenstraße lässt.

Der Rat wird sich nicht am 23. März, sondern später mit dem Betriebspunkt des DIN-Service befassen.

Quelle: RP
 
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