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Hintergrund
Dinamare bekommt neuen Spielplatz

Hintergrund: Dinamare bekommt neuen Spielplatz
Dinslaken. Im Freibad werden die Preise angehoben, und am Hallenbad wird investiert. Die Dinbad GmbH erklärt, es bestehe da kein Zusammenhang, will sich aber zu den neuen Eintrittspreisen oder möglichen Investitionen in Hiesfeld nicht äußern. Von Ralf Kubbernuß

Dinslaken Kurz nach der Ankündigung, die Preise für das Hiesfelder Freibad zum Saisonbeginn nennenswert anzuheben, hat die Dinbad GmbH mit dem Bau eines Spielplatzes auf dem Außengelände des Dinamare begonnen. Die zeitliche Nähe wirft zumindest die Frage auf, ob das eine etwas mit dem anderen zu tun hat - oder ob denn nun auch im Hiesfelder Freibad investiert wird. Das eine habe mit dem anderen rein gar nichts zu tun, beteuert Dinbad-Pressesprecher Wolfgang Kammann, will sich zum Freibad Hiesfeld, den neuen Eintrittspreisen dort oder möglichen Investitionen gar nicht äußern. Man werde in Kürze über das neue Programm und die Aktivitäten in Hiesfeld berichten, kündigte Kammann an.

Informationen gibt es indes zum neuen Spielplatz am Dinamare. Der sei bereits lange geplant gewesen. Aufgrund der Probleme mit den gelösten Fliesen und anderer Umstände sei man bislang lediglich nicht dazu gekommen, das Vorhaben auch in die Tat umzusetzen. Seit 2011 gehört der Außenbereich zum Dinamare, der wegen des fehlenden Kinderspielplatzes bislang nicht komplett gewesen sei. Seit Anfang der Woche werden nun die Spielgeräte aufgebaut. Für die Kinder im Dinamare bedeutet dies in diesem Sommer Kletterspaß an den Nachmittagen und in den Ferien auch unter der Woche, wenn die Wasserspielgeräte Kletterberg und Laufsteg nicht wie an den Wochenenden im Mehrzweckbecken aufgebaut sind.

Zum Spielplatz gehören eine Schaukel, eine Reckstange, eine Hängematte und zwei große Türme. Zudem gibt es einen Bereich, in dem die Kinder nach Herzenslust matschen können. Die Arbeiten sollen bis Ende dieser Woche fertiggestellt sein. Der Spielplatz kann jedoch erst in voraussichtlich drei Wochen freigegeben werden. So lange dauert es, bis alle Betonfundamente vollständig ausgetrocknet sind, hieß es von der Dinbad GmbH. Unter dem Strich beziffert das Unternehmen die Investitionen mit rund 30. 000 Euro. Wie berichtet, ist die Stadtwerke-Tochter Dinbad GmbH seit dem 1. Januar Pächter des Hiesfelder Freibades und passt die Eintrittspreise an die Dinamare-Preisliste an. Lukrative Angebote für Frühschwimmer wie die Punktekarte soll es dann in Hiesfeld nicht mehr geben.

An anderer Stelle hatten die Dinbad-Verantwortlichen erklärt, dazu aus Gründen der Wirtschaftlichkeit gezwungen zu sein. Die Kritiker, darunter der Freibadverein Hiesfeld, hatten angeführt, dass das Angebot in den zwei Bädern nicht vergleichbar sei, einheitliche Preise empfindet man deshalb als ungerecht.

Quelle: RP
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