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Dinslaken
Dinslaken braucht mehr Flächen für Wohnbebauung

Dinslaken. Die Entscheidung fiel einstimmig aus. Die Mitglieder des Planungs-, Umweltschutz-, Grünflächen- und Stadtentwicklungsausschusses befürworteten gestern die Aufstellung eines Bebauungsplanes für ein etwa 5,2 Hektar großes Areal im Bereich südlich der Rotbachstraße, damit dort Wohnbauland entstehen kann. Gegenwärtig ist die Fläche, wie Baudezernent Thomas Palotz den Ausschussmitgliedern erläuterte, Gartenland oder wird durch landwirtschaftliche Nutzung geprägt. Von Heinz Schild

Keinen Zweifel ließ der Dezernent in seinen Ausführungen daran, dass Dinslaken dringend mehr Flächen für Wohnbebauung braucht. Denn bis zum Jahr 2030 werden zusätzlich 2150 Wohneinheiten benötigt, wie prognostiziert wird. In der Vergangenheit wurden jährlich 70 bis 120 Wohneinheiten pro Jahr fertiggestellt, was nicht ausreicht, den tatsächlichen Bedarf zu decken, der bei jährlich 150 bis 170 Wohneinheiten liegt. Im Jahre 2014 wurden in Dinslaken 125 Wohneinheiten fertiggestellt, im selben Zeitraum waren es in Wesel 150 und sogar 155 in Rheinberg. Einen Spitzenplatz nimmt Dinslaken innerhalb des Kreises Wesel bei den Preisen für Wohnbauland ein. Nach den Worten von Baudezernent Palotz kostet hier der Quadratmeter 223 Euro, während in Hamminkeln nur 148 Euro für den Quadratmeter anfallen.

Gegenwärtig gibt es im Dinslakener Stadtgebiet vier Bereiche, die für Wohnbauzwecke entwickelt werden können. Sie liegen an der Rotbachstraße, am Baßfeldshof, in Lohberg (Wohncluster) und an der Scholtenstraße, wie Palotz dem Ausschuss weiter erläuterte.

Quelle: RP
 
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