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Dinslaken
Dinslaken hofft auf viel Fördergeld für die Schulsanierung

Dinslaken. "Bei mir bringt er wenigstens die Frisur nicht durcheinander", ulkt Stefan Zimkeit, Landtagsabgeordneter der SPD, als er seinen Helm in Empfang nimmt. Ohne diesen darf niemand auf die Baustelle der Klaraschule, gibt Architektin Eva Henjes vor. Aber genau dorthin wollen Dinslakens Schuldezernentin Christa Jahnke-Horstmann und Walburga Wüster von der ProZent GmbH mit ihren Gästen, um zum einen Stefan Zimkeit das Dinslakener Modell der Schulsanierungen vorzustellen, zum anderen hoffen die Dinslakener natürlich auf einen Anteil am neuen Investitionsprogramm des Landes, "Gute Schule 2020".

Immerhin zwei Milliarden Euro sollen innerhalb der nächsten Jahre fließen. In vier Raten von je 500 Millionen Euro als zinsloser Kredit, erklärt Zimkeit, die Tilgung übernehme das Land. Doch wie soll das Geld verteilt werden? Wofür soll das Geld genutzt werden? Über diese Fragen, so Zimkeit, zerbreche man sich derzeit in Düsseldorf den Kopf. "Kommunen mit Finanzproblemen sollten mehr vom Kuchen bekommen, denn dort herrsche in der Regel größerer Sanierungsbedarf vor", meint der Landtagsabgeordnete. Zu den Kommunen mit Finanzierungsbedarf gehöre auch Dinslaken, versichert ihm seine Parteigenossin Christa Jahnke-Horstmann. Zwar hätten Verwaltung und Politik in Kooperation mit den Schulleitungen, der Elternvertretung sowie dem Offenen Ganztag ein Sanierungskonzept aller Schulen entworfen, die ProZent GmbH gegründet und bereits die Sanierung der ersten Schulen in Angriff genommen, doch Fördermittel werden weiterhin dringend benötigt.

Denn man habe sich in Dinslaken entschlossen, erklärt die Beigeordnete, wie beispielsweise bei der Klaraschule, nicht nur zu renovieren sondern das Schulgebäude den Anforderungen der Zukunft entsprechend zu sanieren und dabei auch pädagogische Konzepte umzusetzen.

(big)
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