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Dinslaken
Dinslaken modernisiert Schulen

Dinslaken: Dinslaken modernisiert Schulen
Der Erweiterungsbau der Friedrich-Althoff-Sekundarschule. Die Einweihung findet in der kommenden Woche statt. FOTO: privat
Dinslaken. Für die Sanierung der Dinslakener Schulen ist die ProZent GmbH zuständig. Sie hat fünf Vorhaben bearbeitet, weitere befinden sich in Planung. Von Heinz Schild

Zu den Projekten der PoZent GmbH, einer Tochtergesellschaft der Stadt Dinslaken, gehört die Friedrich-Althoff-Sekundarschule. Inzwischen ist deren Neubau fertiggestellt und wird am 24. November eingeweiht. Tags drauf gehen die Bauarbeiten in der Schule weiter. Der alte Klassentrakt wird umgebaut und modernisiert. Für jede Jahrgangsstufe werden - wie im Neubau - Toiletten installiert, Differenzierungs- und Lehrerarbeitsräume geschaffen, sagte ProZent-Geschäftsführerin Walburga Wüster gestern im RP-Gespräch. Die Arbeiten sollen nach den bisherigen Planungen im Mai 2016 beendet sein, dann steht der Umbau des Schulhofes an. Bis zu den Sommerferien 2016 soll auch dieser fertig sein.

Ein bereits abgeschlossenes Projekt ist die Averbruchschule, Bauabschnitt Verwaltung und Offener Ganztagsschule. Die hier veranschlagten Kosten von einer Millionen Euro wurden unterschritten. Die tatsächliche Einsparung beträgt 130.000 Euro. Begonnen worden ist mit dem Umbau und der Erweiterung der Klaraschule. Der Zeitplan sieht vor, dass die Arbeiten im November 2016 abgeschlossen sind. Da für dieses Vorhaben zusätzliche Fördermittel akquiriert werden konnten, spart die Stadt Dinslaken allein hier 1,1 Millionen Euro ein. Weitere 400.000 Euro muss die Kommune nicht an Eigenmitteln für die Sanierung der Gartenschule aufbringen, da auch für deren Umbau Fördermittel locker gemacht werden konnten.

Die Sanierung der Gartenschule steht an. Hier gab es allerdings eine Verzögerung, die durch die Brandstiftung im Schulgebäude an der Wiesenstraße verursacht wurde. Denn für die Dauer der Bauarbeiten in der Gartenschule sollten die Schüler im Trakt an der Wiesenstraße unterrichtet werden. Nach dem Brand kann die Gartenschule erst in den Osterferien des nächsten Jahres umziehen. Die danach stattfindenden Bauarbeiten an der Gartenstraße werden bis zu den Sommerferien 2017 andauern.

Das fünfte Projekt, das sich in der Umsetzung befindet, ist die Bruchschule, die eine neue Turnhalle und einen neuen Gebäudetrakt bekommt. Die Grundschule an der Hedwigstraße hat inzwischen einen neuen Technikraum erhalten, der im bestehenden Schulgebäude geschaffen wurde. Die Turnhalle ist inzwischen leergeräumt, ihr Abriss steht bevor. Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr - das sind die einzigen Tage, an denen sie nicht genutzt wird - dient dazu, die Ausgabeküche des Offenen Ganztags, die noch in Containern untergebracht ist, in den Keller der Schule zu verlegen. Im Februar wird dann mit dem geplanten Erweiterungsbau für die Schule begonnen. In dem neuen Trakt werden drei Jahrgänge mit je drei Klassen untergebracht, das Gebäude wird zudem die Ausgabeküche, die Mensa sowie den Versammlungsraum beherbergen. Im Sommer 2017 soll der Neubau stehen. Danach beginnt die Sanierung des Gebäudes an der Hedwigstraße. Das Altgebäude an der Schulstraße wird später aufgegeben und abgerissen. An seiner Stelle entsteht die neue Turnhalle, die ab Sommer 2019 nutzbar sein soll.

Quelle: RP
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