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Dinslaken
Dinslaken und sein Einsatz für den fairen Handel

Dinslaken. Industriestandort, Fußballregion, Kulturhauptstadt Europas: das Ruhrgebiet hat viele Facetten. Weniger bekannt ist eine andere Vorreiterrolle, denn als erste Großregion weltweit wurde das Ruhrgebiet 2013 mit dem Titel "Faire Metropole" ausgezeichnet. Nun wurde dieser Titel bestätigt und das Erneuern mit den ausgezeichneten Städten beim Regionalverband Ruhrgebiet (RVR) in Essen mit einer lokalen Delegation gefeiert.

Dinslaken als Fairtrade-Stadt wurde dabei durch den stellvertretenden Bürgermeister Thomas Groß, Edith Bruckwilder, Vorsitzende der Eine Welt Gruppe, und der städtischen Agenda-Beauftragten und Mitinitiatorin des Netzwerks Faire Metropole Ruhr, Lucie-Maria Rodemann, vertreten. Bei der Bestätigung des Titels in Essen erhielten 31 kommunale Gebietskörperschaften, der RVR und das Netzwerk erneut ihre Urkunden. Dieter Overath, Geschäftsführer von Fairtrade Deutschland, lobte das besondere Engagement im Revier für den Fairen Handel und für weltweite Gerechtigkeit.

Dr. Marc Jan Eumann, nordrhein-westfälischer Staatssekretär für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, unterstrich die Rolle der Kommunen, und Sportreporter Manfred Breuckmann, Schirmherr der Initiative, brachte es auf den Punkt: "Die Metropole Ruhr spielt in der Champions League der fair handelnden Regionen." Bereits 2010 hatte sich das Ruhrgebiet durch die Magna Charta Ruhr 2010 verpflichtet, auf Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit zu verzichten. Ulrich Carow, Umweltdezernent des Regionalverbandes: "Die Unterzeichnung im Jahr der Kulturhauptstadt war ein erster Meilenstein, als Zeichen dafür, dass sich die Kommunen des Ruhrgebiets zusammentun für ein gemeinsames Thema. Ein Bildungsbaustein des bestehenden Netzwerks ist das Projekt "Faire KiTa". Die Dinslakener Villa Kunterbunt an der Otterstraße wurde 2013 in der Pilotphase als erste Kita dieser Art ausgezeichnet. Mittlerweile sind 50 ähnliche Einrichtungen geehrt worden und sprechen mit Kindern darüber, warum es Sinn macht, Menschen in ihren Heimatländern eine Existenz zu ermöglichen. Der Faire Handel ist ein Beitrag, um weltweit die Ursachen der Flucht zu bekämpfen und daher aktueller denn je.

www.faire-metropole -ruhr.de

Quelle: RP
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