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Dinslaken
Dinslakener Pfadfinder holen Friedenslicht aus Wien

Dinslaken. Die kleine Flamme, die am Dienstag, 19. Dezember, in den Xantener Viktor-Dom getragen wird, hat bereits eine weite Reise hinter sich. Entzündet wurde sie in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem, von dort aus wurde sie als Zeichen des Friedens in zahlreiche Länder gebracht, darunter auch Deutschland. Per Flugzeug ging es nach Wien, dort wurde sie unter anderem von deutschen Pfadfindern in Empfang genommen.

Nach Wien gefahren ist auch eine Delegation vom Stamm Sankt Vincentius Dinslaken. Sie bringt die Flamme in einem Spezialbehälter mit dem Zug bis nach Xanten. Dort beginnt am 19. Dezember um 19 Uhr die Aussendungsfeier im Viktor-Dom, in diesem Jahr erstmals mit dem neuen Weihbischof Rolf Lohmann. Bei der Feier, zu der zahlreiche Pfadfinder aus den Kreisen Kleve und Wesel erwartet werden, ist es zunächst dunkel im Dom. Dann werden mit dem Friedenslicht aus Bethlehem die mitgebrachten Kerzen angezündet und erhellen den Kirchenraum. Viele Pfadfinder nehmen das Licht mit in ihre Heimatpfarreien, wo es ebenfalls verteilt wird. Damit alles reibungslos abläuft, hat sich die Arbeitsgemeinschaft (AG) "Friedenslicht am Niederrhein" gegründet. Mitglieder der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), aus den Bezirken Niederrhein Nord und Süd, der PSG Xanten und Mitarbeiter des Regionalbüros West haben sich in den vergangenen Wochen mehrfach getroffen, um die Aussendungsfeier zu organisieren.

Martin Deckers vom Bezirk Niederrhein Nord, erklärt: "Wir haben dieses Gremium gegründet, weil die Pfadfinderverbände am Niederrhein diese Aktion am Leben erhalten möchten." Auch weiterhin solle das Friedenslicht in die Kreise Kleve und Wesel kommen. "In diesem Jahr werden wir das Licht erstmals in die Justizvollzugsanstalt nach Geldern-Pont bringen", sagt Deckers.

Musikalisch gestaltet wird die Aussendungsfeier im Xantener Dom von der "effata"-Band aus Münster. Kerzen können selbst mitgebracht werden, ansonsten haben die Pfadfinder 1000 Kerzen vorbereitet, die an die Gottesdienstteilnehmer weitergeben werden können. Nach der Aussendungsfeier besteht in zahlreichen Pfarreien die Möglichkeit, das Friedenslicht mit nach Hause zu nehmen.

(pbm/cb)
 
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