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Dinslaken
Dinslakens Stadtwerke bleiben auf Erfolgskurs

Dinslaken. Das Versorgungsunternehmen macht im Geschäftsjahr 2015 einen Gewinn von über 20 Millionen Euro. Von Jörg Werner

Der endgültige Jahresabschluss liegt zwar noch nicht vor, doch laut Geschäftsführer Dr. Thomas Götz ist schon jetzt klar, dass der Konzern Stadtwerke auch im Geschäftsjahr 2015 mit einem Umsatz von über 200 Millionen Euro und einem Ergebnis von über 20 Millionen Euro auf Erfolgskurs gesegelt ist. "Das Unternehmen ist kerngesund", erklärte Götz gestern beim Jahrespressegespräch des Versorgungkonzerns. Und dafür gibt es laut Götz drei gute Gründe. "Das Unternehmen verfügt über eine nachhaltig stabile Ergebnissituation, erhebliche Reserven und eine zukunftsweisende Strategie."

Dabei setzen die Stadtwerke auf den Erhalt und die Fortentwicklung des Bestandsgeschäfts. Sie begegnen der wachsenden Konkurrenz mit einer noch stärkeren Hinwendung zum Kunden, und sie setzen, wie in den vergangenen Jahren schon, deutschlandweit erfolgreiche Projekte auf die Schiene. Längst ist aus dem lokalen Versorger ein überregional agierender Konzern geworden, wie zum Beispiel der Kauf eines Windparks in Oberreichenbach im Bayerischen Landkreis Fürth - Investitionsvolumen rund 16 Millionen Euro - zeigt. Im ersten Quartal dieses Jahres wird gemeinsam mit der Stadt Bad Laasphe eine neue Energiegesellschaft gegründet. Die Stadtwerke-Tochter Fernwärme Niederrhein wird an dieser neuen Gesellschaft einen Anteil von 49 Prozent halten. Die Zusammenarbeit mit Bad Laasphe - die Stadt ist Modellkommune für die Energieversorgung mittels Kraft-Wärme-Kopplung - ist für Götz jenseits wirtschaftlicher Überlegungen auch eine "schöne Referenz", um zu zeigen, was die Dinslakener Stadtwerke alles können. Das wollen sie im Geburtstagsjahr - die Fernwärmeversorgung Niederrhein wurde vor 50 Jahren gegründet -auch weiter eindrucksvoll unter Beweis stellen. Wichigstes Projekt dabei: die Schaffung der Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr, mit der eines der größten zusammenhängenden Fernwärme-Verbundnetze des Kontinents entsteht.

Quelle: RP
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