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Voerde
Doppelzüngigkeit: Die Linke kritisiert Monika Schmitz

Voerde. Doppelzüngigkeit wirft Sascha H. Wagner, Fraktionsvorsitzender der Linken im Weseler Kreistag, der Vorsitzende des Fördervereins Bücherei Spellen vor. Monika Schmitz hatte die Einsparvorschläge der Gemeindeprüfanstalt (GPA) für Voerde kritisiert. Die Kommune solle, so die GPA, über die Aufgabe von Büchereistandorten nachdenken. Wagner erinnert dran, dass Monika Schmitz nicht nur 1. Vorsitzende des Fördervereins ist, sondern auch im Vorstand der CDU-Fraktion im Kreistag, die in Koalition mit FDP/VWG und Grünen das massivste Kürzungsprogramm seit Bestehen des Kreises Wesel betreibe. Zusätzlich habe das Jamaika-Bündnis eine Prüfung des Kreises durch die GPA durchgesetzt. Durch eben die Institution, deren Ratschläge Monika Schmitz in Voerde ablehne. "Im Kreistag eine GPA-Prüfung beschließen, in Voerde die Ergebnisse einer solchen Prüfung ablehnen", ärgert sich Sascha H. Wagner, "diese Unverfrorenheit muss man erstmal haben."

Dabei stimmt Die Linke Monika Schmitz in der Sache zu. Natürlich sei die Stadtteilbibliothek Teil des kulturellen Angebotes und solle geschützt und erhalten werden. "Das gilt aber doch auch für die Burghofbühne, das Kloster Kamp und die Kreiskulturtage", sagt Wagner. "Denkt Frau Schmitz nur an ihren Vorgarten? Wird ihre politische Linie vom Wetterhahn bestimmt? Oder was macht die Stadtteilbibliothek Voerde-Spellen schützenswerter als die Kultureinrichtungen des Kreises Wesel?"

Quelle: RP
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